Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Verstopfung nach Beikosteinführung"

Anonym

Frage vom 02.10.2006

Liebes Hebi-Team,

meine Tochter (11 Monate) hat seit der Beikosteinführung mit 6 Monaten Probleme mit dem Stuhlgang. Sie leidet unter Verstopfung, manchmal macht sie ein paar Tage nichts. Sie wurde 6 Monate voll und 8 Monate teils gestillt. Ihr Speiseplan sieht derzeit folgendermaßen aus: morgens 200ml Milch, ein Brot mit Butter mit etwa 100g Obstmus, mittags 220g Gläschen oder was frisch gekochtes (vorzugsweise Brokkoli), nachmittags Getreide-Obst-Brei (mache ich selber mit Hirseflocken) und abends 1-2 Scheiben Brot mit Frischkäse und eine 200ml Milch Flasche. Sie bekommt sehr wenig karotte und stuhlfestigende Sachen, also auch keine Banane, sondern vorzugsweise Birne oder Pfirsich. Ich biete ihr immer was zu trinken an und sie trinkt etwa 400ml Wasser oder ungesüßten Früchtetee. Aber es wird und wird nicht besser mit dem Stinker. Meistens kann sie nur, wenn ich mir Creme alles schön flutschig mache. Kann es sein, dass sie die Milch nicht verträgt? Ich gebe ihr Beba 2er Milch, von der 1er hatte ich den Eindruck dass sie nicht richtig satt war bzw. sie schlief auf einmal nicht mehr durch, was sie sonst beim stillen schon lange gemacht hat. Kann ich zurück zu 1er Milch? Was kann ich tun damit Mia ihr Geschäft täglich und macht und es ihr nicht so wahnsinnig schwer fällt? Oder kann hier wirklich eine körperliche Ursache vorliegen und ich sollte sie mal dem Arzt vorstellen? Die U6 ist bald eh dran.

Bin sehr dankbar über Ihre Antwort!

Antwort vom 03.10.2006

Hallo, Sie können ohne weiteres auf 1-er Milch oder sogar auf Pre-Milch zurück umstellen. Pre-Milch enthält nur Milchzucker als Kohlehydrat. Milchzucker wirkt abführend, während andere Zucker häufiger stopfen. Es kann sein, dass sich Ihre Tochter schon an die "Behandlung" gewöhnt hat. Ansonsten klingt das was Sie Ihrer Tochter als Beikost geben nach einer guten Ernährung, an der Sie nichts ändern müssen. Eventuell können Sie noch Naturjoghurt z.B. zum Obstbrei dazu geben. Es schadet auf jeden Fall nichts, wenn Sie das Problem auch noch mal mit Ihrem Arzt besprechen.
Alles Gute, Monika

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