Themenbereich: Schlafen

"Was können wir gegen abendliches Schreien tun?"

Anonym

Frage vom 18.07.2008

Liebes Hebammenteam,
unser Sohn ist jetzt 3 Wochen alt und Tagsüber ein absolut ruhiges und liebes Kind er schläft viel trinkt regelmäßig und schreit kaum.
Abends(von ca.20.00uhr bis meist 01.00uhr) hingegen ändert sich alles schlagartig obwohl wir versuchen ihn an einen rythmus zu gewöhnen(ab ca.18.30uhr baden spatzieren und babymassage) schreit er wie verrückt lässt sich kaum durch etwas beruhigen will nicht wirklich an die brust(ich stille voll)und wenn dann nur kurz nuckeln und dann fängt er plötzlich wieder extrem an zu schreien lässt sich nicht wirklich tragen oder schaukeln also schreit weiter und strampelt wie verrückt aus verdacht er hätte bauchschmerzen bekommt er massagen mit kümmelöl und wir drücken immer leicht seine angewinkelten beine an den bauch...hilft nicht!Nach ewigem geschrei,kurzen ruhe und schlafphasen(ca.5-10min.)schläft er dann total erschöpft gegen halb um eins ein und kommt erst wieder gegen um fünf an die brust und schläft gleich wieder ein bis um acht und danach wieder bis halb um zwölf!Also besteht das problem echt nur abends....wir machen uns sorgen weil er soviel weint und haben auch angst um ihn!

Vielen dank schon mal für die antwort!

Lg Peggy

Antwort vom 18.07.2008

Hallo, abendliche Schreiphasen können den Eltern zwar schwer an die Substanz gehen, ein Grund zur Sorge um das Kind besteht allerdings nicht. Es gibt sehr viele Kinder, die in der Zeit nicht bzw. nur schwer zu beruhigen sind. Da Ihr Kind ansonsten gut trinkt, schläft und gedeiht ist alles in bester Ordnung. Wahrscheinlich wird sich diese Phase in der nächsten Zeit wieder verkürzen. Auch größere Kinder haben häufig abendlich eine Phase, in der Sie sehr quengelig sind. Sie dient dazu die Spannung des Tages abzubauen, um dann gut schlafen zu können. Allzu viel tun (Massage usw.) bringt meist wenig. Seien Sie bei Ihrem Kind, halten und tragen Sie es und lassen Sie sich selbst so wenig wie möglich aus der Ruhe bringen. Sie können Ihren Sohn in der zeit nach Bedarf anlegen, auch wenn er nur kurz trinkt. Bis acht Wochen nach der geburt haben Sie noch Anspruch auf Hebammenhilfe vor Ort. Nehmen Sie noch mal Kontakt mit der Hebamme auf, die Sie betreut hat und lassen Sie sich auch dort noch mal zum Umgang mit der Schreiphase beraten.
Alles Gute, Monika

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