Themenbereich: Stillprobleme

"Wie kann ich die Milchmenge bei einem Frühchen steigern?"

Anonym

Frage vom 29.12.2008

Hallo,

Ich habe ein Problem mit meiner Milchbildung.
Ich habe am 17.10.08 meine Tochter in der 25+0 SSW per Not-KS mit 650g und 32cm auf die Welt gebracht.
Seitdem bin ich nur am abpumpen weil sie mit Sonde ernährt wird. Mittlerweile wiegt sie ca. 1800g und ist 42 cm groß :-). Sie wird auch langsam an die Flasche gewöhnt, weil ich nicht den ganzen Tag bei ihr in der Klinik sein kann. ( Klinik ist 37 km von mir weg ). Ich pumpe alle 3 Std. das 7 mal am Tag mit 6 Std. Ruhephase. Und das seit über 10 Wochen. Anfangs hatte ich eine normale Milchmenge so 30 bis 60 ml pro pumpen und hab sie eingefroren, damit mein Engelchen mehr davon hat. Mittlerweile beommt sie pro Mahlzeit alle 3 std. 8mal täglich 33ml ( von anfangs 1,5ml dann Steigerung je nach Gewichtszunahme ).
Nur komm ich leider nur nach der 6 Std. Ruhephase noch auf maximal 50ml und danach wird es stetig weniger manchmal sogar nur noch 15 bis 25ml zusammen.
Ich kann sie maximal 2 mal pro tag anlegen, das meiste was sie bis jetzt bei mir getrunken hat waren 10ml, dann war sie total erschöpft. Mehr schafft sie auch noch nciht mit der Flasche. Der Rest wird ihr über die Magensonde gegeben.
Ich habe auch schon mehrere Sachen und Mittelchen probiert wie: Stilltees nach Stadelmann, gemischt in der Apo und gekauften von Alete, Weleda und Hipp. Dann trinke ich täglich ein Karamalz ( was sich nun langsam an meinem Gewicht bemerkbar macht :( ), ich versuche mir Ruhe zu gönnen was nicht so einfach ist mit einer 7 jährigen und dem täglich Hin und Hergefahre, ich habe Agnus Castus von meiner Hebamme genommen, was nix half, Urtica D12 was nicht halt und ich habe Schüssler Salze ( 4,7,8 ) probiert was auch nicht half.
Ich mache Warme Umschläge,...hilft auch nciht wirklich viel. Nun bin ich mit meinem Latein am Ende, meine Hebi meldet sich nicht bei mir, kA warum, meine Stillberaterin hat auch keine Ideen mehr und Selbstversuche möchte ich nicht starten und einen Homöophaten kann ich mir nicht leisten, weil das viele Gefahre ziemlch an die finanziellen Grenzen stößt.

Hättet ihr noch Tipps für mich? Ich würde meinen Engel so gern Voll stillen wenn ich sie in 4 bis 6 wochen mit nach Hause nehmen kann. Ich hatte schon bei meiner ersten Tochter nur 3 Wochen milch trotz Hilfe und Dauerpumpen. Ich bin schon stolz auf meine über 10 Wochen mit so Minimengen aber ich muss langsam an die Gefrorenen Reserven gehen weil ich sie mit einer Abpumpmahlzeit net satt bekomm weil es nicht ausreicht.

Bitte helft mir. Stillen ist doch das beste vorallem bei so extremFRÜHCHEN.

Danke schon mal im Voraus.

Lg Sue

Antwort vom 29.12.2008

Hallo, die Milchbildung klappt immer besser, wenn das Kind direkt trinkt als wenn abgepumpt werden muss. Von daher ists schon ganz toll, dass es jetzt so gut mit dem Abpumpen klappt! Sie haben allen Grund stolz auf sich zu sein:-)
Leider macht die Tatsache an sich, dass das Kind in der Kinderklinik liegt und Sie fahren müssen, schon Stress. Der sonst gute Ratschlag, dass Sie sich selbst viel Ruhe mit dem Kind gönnen, ist in der Situation leider nicht umzusetzen. Milchfördernd wäre, wenn Sie beim Abpumpen nicht mehr als 4 Stunden Pause einlegen würden. Also z.B. 5 mal alle 3 Stunden und nachts zwei mal in 8 Stunden. Statt Fütterung mit der Flasche könnten Sie mit einem Brusternährungsset (kann man in der Apotheke bestellen) füttern. Das regt die Brust zusätzlich an. Zur Anregung des Milchflusses gibt es noch ein Öl von Weleda (Oleum lactagogum). Das bekommen Sie auch in der Apotheke.
Ansonsten versuchen Sie es entspannt und zuversichtlich anzugehen. Sicher trinkt Ihr Kind bald kräftiger und mehr und dann reguliert sich die Milchmenge noch mal zum Positiven. Am wichtigsten ist, dass Sie beide das Gröbste gut überstanden haben.
Ich wünsche Ihnen alles Gute im Neuen Jahr, Monika

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