Themenbereich: Wochenbettdepression

"Was kann ich bei einer fraglichen Wochenbett- Depression tun?"

Anonym

Frage vom 29.04.2009

Hallo,

ich glaub das ich immer mehr in die Wochenbett Depression reinrutsche.
Wie kann man diese behandeln? Bzw wie lange dauert es in der regel bis man wieder normal ist?

LG

Antwort vom 29.04.2009

Hallo,
die Wochenbett-Depression ist zu unterscheiden von einem Stimmungstief im Wochenbett (Babyblues). Letzteres tritt oft ein paar Tage nach der Geburt auf und vergeht auch wieder nach ein paar Tagen. Hier ist es hilfreich, wenn die Umwelt Verständnis zeigt und die Frau umsorgt. Für sie selbst bedeutet es sich möglichst zu schonen, viel Zeit mit dem Kind verbringen, es sich gut gehen lassen. Anders ist es bei einer Wochenbett-Depression. Sie hält länger an (auch noch nach dem 10. Tag) und besteht über einen längeren Zeitraum. Hier ist es unbedingt erforderlich ärztliche/psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Übers Internet kann ich leider keine Diagnose stellen oder Behandlungsvorschläge machen. Sie können jedoch Kontakt mit Ihrer Wochenbett-Hebamme aufnehmen, um dort in einem ausführlichen Gespräch zu klären, welche Hilfe für Sie die Richtige ist. Eine Wochenbett-Depression sollte jedoch auf jeden Fall ernst genommen werden und angegangen werden. Durch Behandlung lässt sie sich erträglicher gestalten, sie dauert nicht so lange und es lässt sich durch frühzeitige Behandlung Schlimmeres verhindern.
ich wünsch Ihnen alles Gute, Monika

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