Themenbereich: Beginn der Beikost

"verweigert zusätzliche Flüssigkeit zur Beikost"

Anonym

Frage vom 30.12.2009

hallo liebes team ich habe eine frage zu meinem sohn wird am1.1.2010 6 monate alt er wiegt ca 8kg bei einer größe von 68cm!!!er trinkt zur zeit sehr wenig er verweigert so ziehmlich jeder flüssigkeit auch pre er trinkt ca 500ml am tag insgesamt! er bekommt allerdings mittags ein gläschen und abends abendbrei zu den mahlzeiten trinkt er immer nur paar schlucke tee ,saft oder wasser habe alles ausprobiert von diversen trinkflaschen lernbecher usw er schreit sobald er die flasche nur sieht. am morgen ist es am schlimmsten er schläft nachts bis zu 8std selbst danach möchte er nur gerringe mengen!ist es zu wenig was er trinkt?habe angst das er unter flüssigkeitsmangel leidet!!das trinkverhalten ist weniger geworden seit wir mit beikost angefangen haben.vorher hatte er manchmal bis zu einem liter am tag getrunken.seit ein paar tagen leidet er auch unter blähungen hat öfters festen stuhlgang am tag mehr wie sonst.
ich weiss einfach nicht mehr weiter hoffe ihr habt einen rat oder tipps was man machen könnte.
Vielen lieben dank

Antwort vom 31.12.2009

Hallo!
Mit Einführung der Beikost ändert sich meistens der Stuhlgang zu einer festeren Konsistenz. Es ist auch für den Darm ein Lernprozess. Einerseits hat es mit dem Lebensmittel selbst zu tun, andererseits auch mit dem Mehrbedarf an Flüssigkeit. Übrigens hat die Birne eine leicht abführende Wirkung (evtl. zum Brei geben), die meisten Aepfel eine stopfende Wirkung, genauso wie die Banane (weniger die Bio-Banane) und gesüsste Lebensmittel. Kartoffeln werden mit 6 Monaten oft noch nicht so gut vertragen und können auch stopfen. Obstsäfte sollten immer nur verdünnt angeboten werden. Ein Mehrbedarf an Flüssigkeit ist vielleicht mit einem dünnflüssigeren Brei etwas auszugleichen. Eine wirklich zu geringe Flüssigkeitsmenge zeigt sich in zu wenig nassen Windeln, die ausserdem noch konzentriert nach Urin riechen. Ansonsten scheint das Allerwichtigste, dass Sie Stress aus dem Essen rausnehmen. Wenn Ihr Sohn schon panisch reagiert beim Anblick der Flasche, ist es sicher förderlicher, wenn Sie ihm gezielt das eigene Trinkverhalten vorleben, sprich immer wieder selbst zum Glas greifen und ihm ohne Druck nur anbieten. Vielleicht will er ein Trinkgefäss wie „die Grossen“. Die Kinder lernen mit dem Vorbild am Familientisch und viele essen und trinken dann besonders gut, wenn alle zusammen sitzen. Bei den Blähungen tut es vielen Kindern gut, wenn sie nackt strampeln dürfen und „Radfahren mit den Beinen“ auf dem Wickeltisch. Manche Kinder haben übrigens trotz einer langen Nacht wirklich erst nach einer morgendlichen Anlaufzeit Hunger und Durst.
Mit den besten Wünschen für ein glückliches Neues Jahr, Inken Hesse, Hebamme

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