Themenbereich: Medikamente in der Schwangerschaft

"Nasennebenhöhlenentzündung in der Schwangerschaft, was kann man machen?"

Anonym

Frage vom 11.01.2011

Hallo liebes Hebammen-Team!
Ich bin nun in der 26 SSW und mein HNO-Arzt hat eine Nasennebenhöhlenentzündung bei mir diagnostiziert. Leider war er auch etwas unsicher, welches Mittel ich nun zur Schleimlösung verwerden kann - von der Einnahme von Antibiotika hat er erst einmal abgeraten. Schaut man im Internet nach geeigneten Schleimlösern so scheiden sich die Geister. Meine Frage daher: ist ein pflanzliches Mittel wie Sinupret hier geeignet (im Internet ist auch dieses umstritten) und was für alternative homöopathische Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Ich spüle bereits zweimal täglich die Nase mit Emser Salz und nehme Euphorbium Nasentropfen.
Vielen Dank für eine Antwort!
Herzliche Grüße,

Antwort vom 14.01.2011

Hallo,
ich würde es mit Rotlichtbestrahlungen versuchen. Ein Rotlicht falls Sie keines besitzen bekommen Sie für knapp 10€ in nahezu jedem Drogeriemarkt. Damit würde ich das Gesicht zwei für ca. 10 min. bestrahlen. Danach sollten Sie nicht direkt in die Kälte gehen. Die ergriffenen Maßnahmen würde ich beibehalten. Sinupret ist tatsächlich umstritten, ich würde es erst mal so versuchen und wenn das gar nichts bringt nochmal weiterschauen. Viel Trinken und viel Wärme helfen in der Regel aber so nach und nach den Schleim los zu werden. Manche Ärzte lassen die Frauen auch mit Nasentropfen, die ansonsten für Säuglinge gedacht sind sprayen, das würde ich in Erwägung ziehen, wenn Sie den Eindruck gewinnen, dass das Euphorbium nicht gut genug ist. Bei einer kurzzeitigen Anwendung von 3-4 Tagen ist sicherlich keine Gefahr für ihr Kind gegeben.
LG Judith

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