Themenbereich: Beginn der Beikost

"verweigert Brei nach Krankheit"

Anonym

Frage vom 23.01.2012

Hallo,
ich habe mir schon einige Interesante Beiträge angesehen aber meine Frage wurde noch nicht richtig beantwortet, deswegen möchte ich mein problem einmal darstellen.
Mein Söhnchen ist nun 9 Monate alt, 65 cm und wiegt 7680 g. Er wird Nachts alle 1-1,5 h wach und ich habe das gefühl das er nicht satt ist. Er bekommt Abends ein Gute-Nacht- Fläschchen 235 ml , Nachts eine normale Folgemilchflasche 2 235 ml und dann Fencheltee 200 ml. Das ist so seine Nachts ration wobei er dann früh 5-6 uhr seine Morgenflasche haben möchte. Ich habe ihn bis ca. 6 Monate vollgestillt und mit 7,5 Monaten nur noch nachts bis diese Milch auch weg war. Danach hat er abends immer einen Milch-Getreide-Brei gegessen (angerührt aus der Packung) aber seit dem wir im Dezember im KH waren wegen Noroviren verweigert er strickt solche Breie. Ich habe ihm auch schon selbst welchen gekocht aus Reisflocken (Rezept Babykochbuch Monika Arndt) oder auch Grießbrei aber auch der hat ihm nicht geschmekt. Was könnt ich ihm abends geben damit der in der nacht ruhiger schlafen kann und eventuell auch mal länger durch die nacht kommt?
Vielen Dank für ihre Hilfe im vorraus

Antwort vom 25.01.2012

Hallo!
Ich leite aus Ihrer Beschreibung folgende Vermutungen ab: Ihr Sohn ist für sein Alter bzw. war es wahrscheinlich von Geburt an, eher auf der leichten und zarten Seite. Wenn Sie das Gefühl haben, er hat wirklich Hunger (und nicht nur ein Nähebedürfnis), was spricht dann dagegen, ihm statt Fencheltee noch eine Milch anzubieten? Dazu muss ich sagen, dass das Gute-Nacht-Fläschchen nicht zwangsläufig seinen Dienst tut, nur weil es draufsteht. Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, dass ein Säugling nach einer heftigen Darmerkrankung erstmal gänzlich die feste Kost verweigert, denn der Darm muss sich erst regenerieren und die Flasche ist besser verdaulich. Ausserdem vermute ich, dass er wenig oder gar nicht in der Krankheitszeit zugenommen oder vielleicht sogar abgenommen hat. Entsprechend müssen die Kinder wieder Gewicht aufholen und Kalorien „scheffeln“. Darum denke ich, dass Sie einfach eine schwere Übergangszeit haben, wo Sie Ihr Kind einfach mit Kalorien versorgen sollten, wie er es wahrscheinlich braucht. Selbstverständlich bringt eine Krankheitsphase auch sonst den Rhythmus sehr durcheinander und Säuglinge nehmen die wiederholten nächtlichen Wachphasen in der Krankheit weiter mit in die Genesung. Bitte beobachten Sie Ihr Kind gut auf diese Empfehlungen hin, dann finden Sie sicher raus, was er am ehesten braucht. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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