Themenbereich: Fehlgeburt

"Missglückte Ausschabung, wie geht es weiter?"

Anonym

Frage vom 01.09.2014

AS nach Fehlgeburt fehlgeschlagen, Gebärmutter verletzt, nicht intakte SS noch da

Hallo,
ich bin mittlerweile recht verzweifelt.... In der SSW 5+4 hat mein FA per Ultraschall einen Herzschlag festgestellt. Eine Woche später sollte ich noch einmal zum Ultraschall kommen um die Größe und das "Alter" und das voraussichtliche Entbindungsdatum für den Mutterpass zu bestimmen, da es lt. meinem FA noch zu klein war. Leider war dann kein Herzschlag mehr da... Mein FA hat mir zu einer AS geraten und mir eine Überweisung für das Krankenhaus mitgegeben. Dort wurde ich dann noch einmal per Ultraschall untersucht und die Ärztin konnte leider auch nur die vorherige Diagnose bestätigen... Wir machten einen Termin für Mittwoch den 27.08.14. Einige Stunden vor der OP nahm ich zwei Tabletten der Firma Cytotek. Die OP war um 14 Uhr und um 16 Uhr sollte ich bereits wieder zu Hause sein... Leider wurde bei der OP meine Gebärmutter durchstochen und dann wieder genäht.... Lt. Aussage der Ärzte hat sich der Muttermund nicht weit genug geöffnet und da es meine erste Schwangerschaft ist/war wäre bei mir alles sehr eng.... Nachdem das vorher beschriebene passiert war wurde die OP abgebrochen, was bedeutet das ich die nicht intakte Schwangerschaft trotz AS noch in mir habe... Nun nehme ich den 3. Tag Cytotek, da man eine weitere AS verhindern wollte. Aber es tut sich überhaupt nichts... nur eine gaaanz leichte Schmierblutung, die ja evtl. auch noch mit der Verletzung in Verbindung stehen könnte... Immerhin sinkt mein HCG Wert, was mich ein wenig Hoffen lässt.... Am Tag der OP lag er bei 56000, am Tag danach stieg er auf 71000 und ist nun immerhin auf 16000 gesunken... Der Arzt sagte mir das es sicher ein gutes Zeichen ist, dass der Wert aber trotzdem viel zu hoch wäre.... Da das Cytotek nun nicht angeschlagen hat werden wir uns morgen zusammen setzen und über andere Lösungswege nachdenken.... Eine weitere AS würde ich gerne vermeiden... Eine weitere Alternative war das Medikament MTX, was wohl eine leichte Chemotherapie ist. Auch darauf würde ich gerne verzichten... Besteht denn die Möglichkeit einfach abzuwarten ob mein Körper nicht selber reguliert? Hier als Laie Entscheidungen zu treffen ist einfach so unglaublich schwer.... wie lange kann man denn auf eine natürliche Regulierung warten ohne das ich selber Schaden davon nehme? Irgendwie denke ich mir, auch wenn der HCG Wert noch so hoch ist geht er ja trotzdem nach unten... Das sollte doch heißen das mein Körper irgendwie erkannt hat das die SS nicht mehr aktiv ist..... Oder kann es trotzdem sein das die Zellteilung weiter geht??? Ich weiß überhaupt nicht mehr was ich von der ganzen Sache halten soll, außer der Tatsache das aus dieser SS ein Albtraum geworden ist.... Wir wünschen uns so sehr ein Kind und ich habe einfach unglaubliche Angst das meine Entscheidung mir die Möglichkeit auf eine weitere Schwangerschaft nehmen könnte...Es ist einfach so unglaublich viel schief gelaufen....

Antwort vom 01.09.2014

Ich kann Ihnen aus der Ferne nur raten, sich in einer anderen Klinik eine 2. Meinung einzuholen. Wenn möglich, lassen Sie sich die Patienten-Unterlagen des Krankenhauses geben,damit man sich in der anderen Klinik ein mögl. genaues Bild machen kann.
Meine Vermutung wäre, dass eine erneute AS sinnvoll ist, dann aber vermutl. keine weitere Medikamenteneinnahme mehr nötig ist. Aber lassen Sie das auf jeden Fall erneut ärztlich abklären, damit beim 2. Mal auf jeden Fall alles klappt. Ich wünsche Ihnen alles Gute!!

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