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Milchmenge und Gewichtszunahme

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  • Inger
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Eintrag vom 03.02.2010 23:18
    Liebes Hebammenteam,

    ich bin derzeit etwas verunsichert über die Entwicklung meines Sohnes. Er ist jetzt 8 Wochen alt, ist 56cm groß und wiegt ca. 4000g. Bei der Geburt - er war 4 Wochen zu früh - wog er 2370g bei 47cm. Er hatte dann starke Gelbsucht, trank schlecht und musste im KH künstlich ernährt werden. Ich habe selbst noch unter den Nachwirkungen des Hellp-syndroms gelitten und von daher nicht von anfang an gestillt. Nach der Entlassung haben ich den Stillpfad allerdings aufgenommen und habe 6-7 von 8 Mahlzeiten durch die Brust abdecken können. Zusätzlich habe ich abgepumpt, Still-Tee getrunken und Malzbier, Stillöl genommen um den Milchfluss weiter anzuregen. Das hat meiner Ansicht nach nicht wirklich geklappt. Auf mehr als 100ml (aus beiden Brüsten zusammen) komme ich nicht. Das hat mir lange keine Sorgen gemacht. Schließlich nahm er bis zu 400g pro Woche zu, hatte volle Windeln etc. Nunmehr ist er seit 1-2 Wochen in der Gewichtszunahme verlangsamt (ca. 150g), ist sehr,sehr schläfrig und trinkt tendenziell nur noch eine Brust (beim Anlegen an die 2. Brust regt er sich total auf). Ich habe mal gelesen, dass ein Säugling auf 1/7 seines Gewichtes als Trinkmenge kommen soll. Das schaffen wir nicht. Ich habe ein bisschen Sorge, mich ggf. auf den Abwärtspfad zu befinden und bin mittlerweile gestresst davon, dass ich glaube, dass er zu wenig bekommt. Auch hat er keinen wirklichen Rhythmus mehr. Das waren mal drei Stunden. Gerade tags kommt er jetzt auch gerne mal öfter. Ich dachte, das sei zum Anregen, nur scheint es mit dem Anregen nicht zu funktionieren. Derzeit bin ich zwar froh, dass er grundsätzlich in allen Kombinationen trinkt (MM von Brust und Flasche sowie FM aus Flasche) - aber die Trinkprozesse sind chaotisch. Ich traue mich aber nicht, komplett auf die Brust zu setzen, weil ich den Eindruck habe, dass er zu wenig bekommt.

    Mir würde eine Einschätzung sehr helfen. Gruß Inger
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  • Rose2577
    Superclubber (127 Posts)
    Kommentar vom 17.02.2010 17:25
    Hallo!

    Das ist normal das du Angst hasst dein Schatz bekommt zu wenig, die sorge hatte ich beim ersten Kind auch war aber unbegründet. Und meine Hebamme hatte mich auch immer beruigt die kleine untersucht und gesagt die ist munter hat rosige Haut ihr gehts gut und sie bekommt genug. ich finde es sehr schade wenn Frauen keine Hebamme haben die ihnen Helfen können und ihnen die Ängste nehmen ohne meine hebamme hätte ich das auch nicht geschafft mit dem stillen. Wenn du deinem kleinen die Brust gibst kannst du nicht konntrolieren wie viel er wirklich Trinkt, meine Tochter hatte nach 5 Minuten an einer Brust genug und brauchte dan für die nächsten Stunden nichts mehr sie war eben ne schnelle Trinkerin und ich wahr froh das ich nicht so lange da sitzen musste. Mein Sohn dagegen hatte ewig zum Trinken and er brust gebraucht und nahm auch eine Zeitlang sehr schlecht zu was aber normal war laut meiner Ärztin und jetzt ist er auch ein kleines Bummelchen. Ich klaup nicht das dein Schatz zu wenig bekommt und wenn du dich richtig ernährst das die Milch schön dick ist das ist auch alles gut manche Trinken halt schnell und manche nehmen nicht so viel zu man sollte nicht immer nach der Stadistik gehen. Aber du solltest dich auch nicht stressen wenn du keine Hilfe von einer erfahrenen hebamme hast und dich das ganze so vetig macht dan hör lieber auf mit Stillen den ne gestresste Mami hilft nem Baby nicht und auch ohne Muttermilch werden die Kinder groß.

    LG Pia
    Antwort
  • AnDoSe69
    Gelegenheitsclubber (18 Posts)
    Kommentar vom 21.02.2010 05:37
    Hallo Inger,
    zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby. Hoffentlich hast du dich von der sicher anstrengenden Schwangerschaft (HELLP) und Geburt gut erholt.
    Ich weiß nicht, ob deine Anfrage so noch aktuell ist. Falls ja, wende dich doch mal an LLL oder AFS (www.lalecheliga.de oder www.afs-stillen.de). Mit einer individuellen Stillberatung ist dir wahrscheinlich mehr geholfen als mit verschiedenen Ansichten und Meinungen aus dem Forum.
    Ein paar Denkanstöße habe ich schon für dich:
    - Grundsätzlich wird bei Zufütterung mit der Flasche empfohlen, zuerst zu stillen und dann eine eher kleine Menge aus der Flasche dazu zu geben. Dadurch erreichst du, dass dein Baby schneller wieder hungrig ist und dann hoffentlich bald wieder motiviert ist, an der Brust zu trinken.
    - Die von dir beschriebenen häufigeren Abstände können durchaus normal sein, entweder im Sinne eines Wachstumsschubs oder einfach als Wunsch nach Nähe und Körperkontakt.
    - Da dein Baby aus der Brust und aus der Flasche trinkt und du dir über die Milchproduktion Sorgen machst: manche Kinder haben Probleme damit, zwischen Brust und Flasche zu wechseln. Im Zweifelsfall sollte deine Hebamme und / oder eine Stillberaterin mal schauen, ob dein Baby wirklich gut an der Brust angelegt ist. Um die Brust effektiv zu "leeren" und die Produktion gut anzuregen, muss die "Anlegetechnik" (doofes Wort, ich weiß) stimmen.
    - Die Menge, die du abpumpen kannst, ist kein verlässlicher Indikator für die tatsächliche Produktion - besonders dann, wenn du noch nicht oft abgepumpt und eine Pumpe ohne Vollautomatik verwendet hast. Dein Baby bekommt beim Stillen also bestimmt mehr Milch als die von dir abgepumpten 100ml.
    - Die durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme für die ersten 3 Monate wird im "Handbuch für die stillende Mutter" (LLL) mit 120 bis 200g angegeben. Wenn dein Baby zwischendurch 400g pro Woche zugenommen (und damit wahrscheinlich etwas "aufgeholt") hat, ist es möglich, dass die Gewichtszunahme jetzt etwas langsamer geht.
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