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Mobbing am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft

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  • zwaerbel
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Eintrag vom 25.01.2012 16:15
    Hallo Ihr Lieben...

    Ich bin Barbara, 33J alt und in der 19. SSW mit dem 1. Kind.

    Momentan habe ich ein kleines Problem und hoffe, Ihr könnt mir vielleicht einen Rat geben.

    Es geht um das Thema Mobbing am Arbeitsplatz.
    Tja, von fängt Mobbing an oder ist man einfach nur sehr empfindlich.
    Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass einige meiner "netten" Kollegen mich fast ignorieren und
    nur dann mit mir sprechen, wenn es überhaupt nicht mehr anders geht.
    Man wird auch ausgeschloss bei Kleinigkeiten, wie wenn es um die Bestellung von Mittagessen geht oder um nen Kuchen, den ein Kollege mit bringt.
    Desweiteren wird man für alles als Schuldig hingestellt - hinten rum natürlich, aber so das man es mitbekommt - obwohl das nicht der Wahrheit entspricht...
    Mit meinen Chefs braucht man über dieses Thema nicht sprechen, weil die Kollegen sehr beliebt sind bei den beiden...

    Heute war es dann soweit und ich konnte die Tränen nicht mehr zurück halten, weil ich einfach so enttäuscht bin und mir das langsam einfach an die Substanz geht...

    Bin ich einfach nur empfindlich, oder seh ich das richtig, dass das schon Mobbing ist?
    Wenn ja, was würdet Ihr tun ????

    Für Tips möchte ich mich schon im voraus bedanken

    Gruß
    Barbara
    Antwort
  • Sternenglanz1982
    Superclubber (414 Posts)
    Kommentar vom 25.01.2012 16:45
    Leider lese ich das sehr oft bei vielen Frauen, dass sie solche Probleme auf der Arbeit haben und ein guter Tip der sich bisher bewährt hat, wenn man ein unbefristetes Arbeitsverhältnis hat ist sich ein Beschäftigungsverbot schnellstmöglich zu besorgen vom FA.

    Ein BV zu bekommen ist zwar nicht einfach und viele wollen auch meist bis zum bitteren Ende weiter arbeiten gehen, aber ein Fakt der dafür spricht ist, dass viele durch solch einen Stress arge Probleme in der Schwangerschaft bekommen mit

    Bluthochdruck, daraus resultierend kann schnell eine Schwangerschaftsvergiftung folgen

    Allgemein ist solch ein psychischer Druck auf Dauer nicht gut für dich und dein Baby.


    Ich finde es eine Frechheit, dass es solche Biester immernoch gibt, die anderen wegen einer Schwangerschaft das Leben schwer machen müssen auf der Arbeit...


    Alles gut für dich :)

    lg
    melly
    Antwort
  • zwaerbel
    Gelegenheitsclubber (4 Posts)
    Kommentar vom 26.01.2012 12:36
    Danke für die Antwort.
    Morgen bin ich erst mal wieder beim Arzt und dann werd ich das Thema mal ansprechen.
    Mal sehen, was er dazu sagt
    Antwort
  • El-Mauso
    Powerclubber (58 Posts)
    Kommentar vom 26.01.2012 14:15
    Hallo Barbara,
    ich würde dir ebenfalls vorschlagen, die Sache mit deinem FA zu sprechen.
    Ich war selbst eine Betroffene, bei mir ging es unmittelbar nach Bekanntgabe meiner Schwangerschaft los, allerdings waren bei mir nicht die Kollegen die Übeltäter, sondern mein Chef und dessen Handlanger. Bei mir schlug schließlich der psychische Stress der ständigen Schikanen auf meinen Körper um. Ich ließ mich zunächst ein paar Tage krank schreiben, um meine Situation auf der Arbeit möglichst erholt und objektiv betrachten zu können. Half alles nichts, wurde nur noch schlimmer; als ich dann noch Blutungen bekam, zog mein FA die Notbremse und sprach ein Beschäftigungsverbot für mich aus, da war ich in der 14. Woche.
    Wünsche dir Alles Gute!
    el-mauso
    Antwort
  • Zaza82
    Superclubber (412 Posts)
    Kommentar vom 26.01.2012 21:32
    Ich kenne das auch. Allerdings weiß ich auch nicht wirklich wo es anfängt..
    Hatte jetzt in der SS eine AU für je 2 Wochen und danach wirst du ja teilweise noch mehr geschnitten. Und ich muss längr arbeiten als vorher, 8 1/2 Stunden darf ich ja schliesslich statt wie sonst 8..
    Ich werde meinen FA darauf ansprechen, das solltest du auch tun! Du musst ja nicht nur an dich denken, sondern auch an dein Kind!
    Antwort

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