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Kreißsaal - Freundin meint man hört mehr als nötig?

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  • jungfrau
    Gelegenheitsclubber (2 Posts)
    Eintrag vom 16.02.2012 06:07
    Hallo,
    meine beste Freundin macht mir im Moment ein wenig Angst. Sie hat erzählt, dass in dem KH wo sie ihre Tochter zur Welt gebracht hat, nix geräuschgedämpft ist und man einiges auch von den anderen Frauen, die grade entbinden hören kann. Für die Hebammen ist das normal und es stört auch keine Hebamme wirklich. Bitte nicht lachen, aber wie habt ihr das bei euch empfunden? Stimmt das, dass man leider mehr als nötig von den anderen noch Schwangeren aus den Kreißsälen mitbekommt?
    Ehrlich, bei uns war es vor zwei Jahren auch nicht grade leise beim entbinden, weiss aber nicht, was man draussen noch gehört hat?

    Antwort
  • Sternenglanz1982
    Superclubber (414 Posts)
    Kommentar vom 16.02.2012 08:34
    Also, als ich entbunden habe damals, hat meine Bettnachbarin oben auf Station später gefragt, ob ich unten im Kreissaal so geschrieen habe^^....

    Ich hab das halbe KKH zusammengebrüllt damals.

    Aber mach dir keinen Kopf,.....das stört keinen. Manche können die Schmerzen halt nur so verarbeiten.
    Angst brauchst du dir nicht machen lassen.
    Antwort
  • Jessie282
    Superclubber (237 Posts)
    Kommentar vom 17.02.2012 11:06
    Also ich war im August mit meiner besten Freundin im Krankenhaus. Sie hat ihr Kind zwar per Kaiserschnitt entbunden, aber hinterher waren wir noch ein paar Stunden zum Ausspannen im Kreißsaal. Ich habe zwar manchmal was aus dem Nebenraum gehört, aber das war nicht so laut, dass man nervös geworden wäre.
    Außerdem sind die das da bestimmt gewohnt und es ist auch egal, hauptsache man kommt irgendwie mit den Schmerzen klar. Ich hab aber ehrlich gesagt auch Angst vor den Schmerzen und ich hab noch keine Ahnung, wie ich mit sowas umgehe. Eigentlich bin ich nicht so der Schrei-Typ, aber wahrscheinlich wird sich das dann ändern...
    Antwort
  • CaFe86
    Superclubber (215 Posts)
    Kommentar vom 19.02.2012 23:38
    ich glaube auch das die geräusch kulisse den Frauen unter der Geburt ziemlich egal ist.. also ich hab mich nur auf atmen u die Hebamme konzentriert u alles andere ausgeblendet... in der Nacht bevor mein kleiner kam- ich aber schon im kh war, habe ich allerdings eine frau gehört, was mich als erstgebärende auf die Geburt wartend schon sehr nervös gemacht hat:)
    aber vor allem denke ich ist ja jeder anders, die eine schreit das kh zusammen, die andere nicht... u wie jemand das empfindet hängt auch wieder von jedem einzelnen ab.. also schwierige fragestellung?!
    Antwort
  • Cookietime
    Powerclubber (85 Posts)
    Kommentar vom 25.02.2012 20:42
    Also als ich mein Kind auf die Welt gebracht habe, hätte wohl neben dem Geburtshaus eine Boeing abstürzen können und es wäre mir egal gewesen. Genauso egal war mir auch ob mich irgendjemand hört. Im Nachhinein ist es einem eventuell peinlich, aber in dem Moment auf keinen Fall.
    Antwort
  • Ina84
    Gelegenheitsclubber (6 Posts)
    Kommentar vom 25.02.2012 23:13
    Als ich etwa 1 Stunde vor der Geburst meines Sohnes standt. (meine erste Geburt)
    Es ging mir echt schlecht, ich hatte wie alle andere Frauen starke Wehen....
    Ich konnte nicht mehr liegen und stehen viel mir auch schwer, da hab ich meine Zimmernachbarin auf einmal schreien hören. Man hab ich mir gedacht, "das erwartet dich gleich auch". Ich bekamm panik und wollte nur raus und keine normale Geburt mehr. Ich hab nach Kaiserschnitt geschrieben... ich will nicht mehr, ich will nicht mehr..... aber die Krankenschwester, die auf mich aufgepasst und betreut hat. Sagte mir, es sei jetzt zu spät für Kaiserschnitt. Das Risiko ist zu groß, dass was schief gehen könnte, der Kleine war unterwegs und bis zur Geburt hatte ich nicht mal 1 Stunde.
    Die Krankenschwester hat mich immer wieder beruhig und mir eine Beruhigungsspritze in den Poppo gespritz. Danach ging es mir viel besser und dach war mir alles egal. Die Frau nebenan hat immer noch laut rum geschrien :-( Ach du schreck, die Arme... Mein Mann hat mich gesteichelt, aber das hat mir nix gebracht, da waren die Wehen immer stärker, ich wollte PDA haben, aber dafür war es dann zu spät. 10 min später kamm unser Sohn endlich und die schmerzen waren wie weg geblasen, das Ergebniss lag auf meiner Brust und ich war echt froh, dass es vorbei war.
    Mädels, habt ihr in den Wehen auch so doll am Körper gezittert und konntet nichts dagegen tun??? Ich hatte es nicht unterkontrolle, es war schrecklich wie ich gezittert habe.
    War wohl normal sagte die Hebamme.
    Antwort
  • Cookietime
    Powerclubber (85 Posts)
    Kommentar vom 26.02.2012 12:02
    Ich habe mich jetzt in meiner 2. SS zu einem Hypno-Birthing Kurs in Frankfurt angemeldet und bin sehr sehr zuversichtlich, dass ich dadurch die Geburt gut ertragen kann und weniger Schmerzen habe.

    Eine PDA oder ein Kaiserschnitt kämen für mich niemals, trotz der Schmerzen bei der ersten Geburt, in Frage.
    Antwort
  • CaFe86
    Superclubber (215 Posts)
    Kommentar vom 27.02.2012 23:24
    @ina: das unkontollierte Ziitern ist eine natürliche Reaktion deines Körpers auf den extremen Druck u die Schmerzen die wir unter der Geburt erfahren, ich denke das es uns allen so ging, aber das sollte wirklich das kleinste Problem sein;)

    @Cookie: bitte berichte von deinen Erfahrungen mit der Hypnose- wie funktioniert das? bekommst du jetzt schon Sitzungen? bist ja noch recht "frisch" schwanger.. ich habe im Geburtshaus in FFM Akupunktur bekommen, würde auch beim nächsten Kind gerne dort entbinden. Wünsche dir alles gute für die zweite SS u bin auf einen Erfahrungsbericht "HypnoBirthing" gespannt :)
    Antwort
  • kimizel
    Gelegenheitsclubber (7 Posts)
    Kommentar vom 28.02.2012 14:42
    hallo mamas,

    ich bekomme regelrecht panik, wenn ich eure beiträge so lese! bisher habe ich mich immer von meiner mutter beeinflussen lassen, dass dieses geschreie nur in schlechten filem und tv-serien die regel ist, denn sie selbst habe nicht so extreme schreie abgelassen. natürlich seien schmerzen da, aber sie hat es als 'anstrengend' beschrieben und sich zusammengerissen. ich hoffe einfach, dass es mit dem persönlichen schmerzempfinden zusammenhängt, denn im alltag trifft man ja auch ständig auf menschen, die allein schon bei einer erkältung so tun, als lägen sie im sterben, während andere auch mit hohem fieber die zähne zusammenbeißen und zur arbeit gehen. nicht, dass ich jetzt eine geburt mit einer erkältung gleichsetzen möchte - es geht mir einfach um die persönliche einstellung und schmerzgrenze, die wohl bei jedem anders ist. gibt es hier jemanden, der die geburt auch als anstrengend, aber nicht als die hölle beschreiben kann??
    liebe grüße an alle!
    Antwort
  • ankari81
    Superclubber (174 Posts)
    Kommentar vom 28.02.2012 17:37
    Hallo zusammen,

    ich kann dazu nur sagen, dass ich auch extrem geschrieen habe, vor allem gegen Ende der Geburt... Hätte ich vorher nicht für möglich gehalten, denn ich bin ein eher zurückhaltender Mensch und beiße normalerweise lieber die Zähne zusammen, als mich über Schmerzen zu beschweren. Aber bei der Geburt ging das nicht - und es war mir sowas von egal! :) Ich habe meinen Mann sogar in den Arm gebissen (was er mir danach erzählt hat, ich hatte das gar nicht mitbekommen...). Am nächsten Tag habe ich dann von unserem Zimmer auf der Wochenstation aus eine Frau schreien hören - und die Kreißsäle liegen ganz am anderen Ende eines langen Flures... Mein Mann meinte nur, dass ich mindestens genauso laut war. Die Hebammen kennen das aber, und bestärken einen. Wenn man die Schmerzen nicht anders verarbeiten kann, dann muss es halt raus. Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Geburt auf keinen Fall als "die Hölle" empfunden habe! Es waren zwar starke Schmerzen, aber ich konnte sie gut ertragen (ohne Schmerzmittel) und habe auf keinen Fall Panik vor einer weiteren Geburt oder so. Im Gegenteil: Für mich war die Geburt ein ganz tolles Erlebnis. Und was die Erzählungen von anderen Frauen angeht, v.a. aus der Generation unserer Eltern oder Großeltern: Ich bin überzeugt davon, dass die Erinnerung an die Schmerzen irgendwann verblasst, ist ja auch eine ganz normale Schutzreaktion des Körpers / des Gehirns, denn sonst würde wohl kaum eine Frau mehr als ein Kind bekommen, wenn sie bei der ersten Geburt extrem schlimme Erfahrungen gemacht hat. Mir zumindest haben vorher auch meine Mutter / Schwiegermutter etc. alle erzählt, dass sie gar nicht geschrieen hätten - das kann ich nicht so ganz glauben... Und ich erlebe jetzt schon (7 Monate nach der Geburt), dass ich mich an vieles gar nicht (mehr) erinnern kann, z.B. das mit dem Beißen, oder auch andere Dinge, die mein Mann mir erzählt hat. Die schlimmsten Schmerzen sind ja sowieso vergessen, sobald das Kind da ist. Konnte ich mir vorher auch nicht vorstellen, aber ist wirklich so :)
    Also, langer Rede kurzer Sinn: Auch mit einer vermeintlich hohen Schmerzgrenze lässt sich Schreien manchmal nicht unterdrücken - das ist zumindest meine Erfahrung. Und das muss keinem peinlich sein.

    Alles Gute für die Schon- und Bald-Mamas!
    Antwort
  • JuliaP
    Superclubber (462 Posts)
    Kommentar vom 28.02.2012 20:35
    Hallo zusammen,

    @Kimizel: Also meine Hebamme hat auch gemeint, dass es sogar sehr gut ist den Schmerz rauszulassen und bei vielen Frauen äußert sich das halt im Schreien.
    Und gerade die "tieferen Töne" sollen gut tun um ganz viel Raum für das Baby zu schaffen.
    Ich glaub ehrlich gesagt nicht (ohne da jetzt aus Erfahrung zu sprechen-bin mit dem 1.Kind ss) dass man sich unter der Geburt zusammenreißen kann bzw sollte! Das ist so ne Naturgewalt, ich kann mir kaum vorstellen dass ne Geburt gut läuft wenn die Frau versucht sich selbst oder den Geburtsvorgang zu kontrollieren. Manche Frauen schrein halt, manche nicht...das ist glaub ich echt typsache.
    Aber wenn mir in dem Moment dass Schreien hilft den Schmerz zu verarbeiten dann hab ich da keine Hemmungen(-:
    Und zwischen Schreien und Schreien gibts ja auch Unterschiede...also, lass alles raus:-D

    Liebe Grüße,
    Julia

    PS: Meine Mutter hat bei ihren Geburten auch nicht geschrieen...und sie hatte tolle Geburten! Das macht mir unheimlich Mut!!!(-:
    Antwort
  • Patty01
    Very Important Babyclubber (815 Posts)
    Kommentar vom 01.03.2012 13:10
    Hallo zusammen

    ich denke mal, da ist jede frau und jede Geburt anders. Keine Geburt lässt sich mit einer andern vergleichen und auch jede Frau empfindet anders. Ich kann also nur von mir reden. Ich habe nicht wirklich geschrien, eher so gewimmert ;-) Habe versucht "richtig" zu atmen dabei und meine ganze Kraft nicht im Geschrei untergehen zu lassen. Habe aber auch am ganzen Körper gezittert....das ist schon komisch, da ich da gar nichts dagegen tun konnte. So wie man aber oft sagt dass es einem soooo warm bei einer Geburt wird kann ich nicht von mir sagen...es war mir weder kalt noch warm...irgendwie war die ganze Konzentration und die ganze Aufmerksamkeit auf die Wehen gerichtet, da war alles was um mich herum geschah von gar keiner Bedeutung. ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich keine PDA oder Schmerzmittel hatte-ganz einfach weil es beide male zu spät war! Im Nachhinein bin ich aber ganz froh darüber. Ich hatte aber auch zweimal schnelle und "leichte" oder vielleicht besser gesagt komplikationslose Geburten. Unter den Presswehen habe ich zwar auch mal gesagt "es geht nicht mehr, ich will nicht mehr (haha, als ob man da noch die Wahl hätte) es tut so weh". Ich hatte beide mal ein sehr nettes Team und meinen Mann dabei und als es vorbei war war das so eine Erleichterung und ich war erfüllt von freude und Stolz... Ich habe sehr schöne Erinnerungen an beide Geburten und habe sie auch danach niedergeschrieben, da ich diese Gefühle nie vergessen möchte. Habe für beide Jungs so ein Baby/Kindertagebuch wo ich regelmässig (wenn es die zeit erlaubt) reinschreibe und das sie dann irgendwann erben werden. ich hoffe, dass sie es dann zu schätzen wissen.
    ich hatte auch beide Male keine Angst vor der Geburt wahrscheinlich aber weil es nicht dazu kam, da meine beiden Söhne es ziemlich eilig hatten und sich einige Wochen zu früh auf den Weg gemacht haben...da ist halt mein wunder Punkt da mir beide Male meine Babies weggenommen wurden und das war ganz furchtbar für mich und ich trage diese trauer immer noch in mir obwohl beide wohlauf sind. ich hatte halt gar keine Vorstellung oder so von und für die Geburt aber halt das DANACH war mir wichtig...gleich zu stillen und das Baby nah bei mir zu haben. Naja, läuft ja eh immer anders als man es erwartet oder wünscht.

    was ich aber noch bestätigen kann ist, dass einem in dem Moment wirklich egal ist, wer einen da hört...denn in dem Moment hat man eigentlich ganz andere Gedanken...ich würde mal sagen, das wird die Mehrheit der frauen so sehen.
    LG und alles Gute denen, denen die Geburt noch bevorsteht.
    Antwort
  • chrimbie
    Powerclubber (84 Posts)
    Kommentar vom 19.03.2012 13:27
    Hallo :)

    Soll ich euch was sagen? Ich habe vor einem halben Jahr mein erstes Kind entbunden. Ganz normal, ohne PDA. Mitternacht ist meine Blase gesprungen, 2 Uhr nachts begannen die Wehen und erst 21.04 Uhr war mein Töchterchen da.
    Bis etwa 15 Uhr war ich sehr ruhig und voller Vorfreude. Klar taten die Wehen weh, aber mein Freund war da und ich habe mich immer auf die Wehenpausen gefreut. Die waren echt das Schönste :) Doch plötzlich habe ich auch eine Frau aus einem anderen Kreißsaal gehört - Es war herzzerreißend. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie Angst vor der Geburt, ich bin bei sowas immer ziemlich locker. Doch da war ich auf einmal richtig panisch und wollte einen Aus-Schalter drücken. Es ging aber nicht mehr zurück, ich musste da durch. Ich muss sagen, es war anstrengend, es tat weh, ich weiß auch nicht mehr, ob ich geschrien habe oder nicht (mein Freund weiß es auch nicht mehr), aber ich will unbedingt wieder ein Kind haben und werde auf dieselbe Weise entbinden! Es war wirklich schön. Eine Geburt ist grandios. Freut euch darauf.

    Ich war vier Monate nach der Geburt wieder vor den Kreißsälen. Als ich eine Frau schreien gehört habe, habe ich wirklich angefangen zu weinen. Es war ein sehr merkwürdiges Gefühl. Ich wusste, die Frau hat Schmerzen, aber ich war neidisch auf sie. Krank, oder? ;) Nein, eine Geburt ist wirklich wunderschön. Es sind die einzigen Schmerzen, die das Ergebnis von Liebe sind und noch viel mehr Liebe bringen. Man kann mit den Schmerzen einfach nur positives verbinden.

    Das kann ich sagen, obwohl ich laut Hebamme eine vergleichsweise anstrengende Geburt hatte. Ich bekam auch Wehenmittel, die das ganze noch schmerzhafter machen. Außerdem hatte ich einen ziemlich tiefen, komplizierten Riss (musste 2 Stunden genäht werden), aber davon habe ich nichts mitbekommen. Das Reißen, das Nähen und auch danach tat nichts weh.

    Und noch etwas: Einige Freundinnen von mir sind traurig, dass ihre Geburt zu kurz war! Kann mach sich das vorstellen? Es ging ihnen einfach zu schnell.
    So schlimm kann es dann doch gar nicht sein.

    Ich wünsche euch allen eine schöne Geburt. Habt keine Angst. Abermillionen Frauen, zimperliche, zarte, extrem junge, extrem alte, kranke, einsame, haben das auch schon unbeschadet überstanden.
    Wir haben das Glück in Europa eine super medizinische und auch seelische Versorgung in den Krankenhäusern zu haben. Ihr könnt eure Partner, Freundinnen, Muttis, Schwestern oder sonst wen dabei haben. Genießt diesen tollen Moment :)
    Antwort
  • Luc14
    Superclubber (175 Posts)
    Kommentar vom 24.05.2012 11:09
    Hallo, unsere Hebamme hat uns während des Vorbereitungskurses gezielt auf das Schreien (sie nannte das "Tönen", also Schreien bei kontrollierter Ausatmung in einem bestimmten Vokal - "AAAAAAAAAAAAAAAh") vorbereitet und es hat mir außerordentlich geholfen, meinen Schmerz in dieser Art gemäß der so genannten "Odent-Methode" zu verarbeiten und gleichzeitig meine Atmung zu kontrollieren. Das Schreien der anderen konnte ich im Kreißsaal nicht hören, nur auf dem Flur und dort hat es mich nicht gestört. Während ich entbunden habe hätte neben mir auch ein Flugzeug abstürzen können, ich hätte nichts gemerkt. Hier noch ein paar Tipps zur Geburtsvorbereitung http://www.babyclub.de/magazin/schwangerschaft/geburtsvorbereitung/yoga-und-co-methoden-der-geburtsvorbereitung.html
    Antwort
  • Tinka24
    Superclubber (401 Posts)
    Kommentar vom 29.05.2012 21:48
    hallo,also ich kann nur sagen das ist bei jeder unterschiedlich,sollte dir danach sein zu schreien,dann schrei,wenn nicht dann eben nicht,die hebammen sind einiges gewohnt:-) ich selbst muss sagen das tönen hat mir sehr geholfen,wie luca schon erwähnt hat^^ alles gute
    Antwort
  • elitess
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 06.06.2012 15:19
    Ich wurde nach der Geburt von den Patienten gefragt, ob sie mich abstechen wollten weil ich so geschrieen habe.
    Antwort
  • Cookietime
    Powerclubber (85 Posts)
    Kommentar vom 06.06.2012 20:52
    Ich kann nur sagen dass ich bei meiner ersten Geburt todeängste hatte. das heißt, ich dachte zu 100 %, da kommst du nicht mehr lebend raus. es war so schmerzhaft dass ich dachte ich würde sterben. es war mir sogar egal was mit meinem kind passiert.

    heute sehe ich das ganz anders. eine geburt ist eine grenzerfahrung. ich bin ja jetzt wieder schwanger und freue mich trotz der ersten schmerzhaften geburt auf die jetzige.

    es macht mich irgendwie stark und zuversichtlich zu wissen, dass mein körper diese starken schmerzen aushalten kann und man über sich hinauswächst.

    ob ich da jetzt alles zusammenschreie, war und ist mir total gleichgültig.

    kann auch nur bestätigen dass das tönen von aaaaaa und ooooo sehr sehr hilfreich ist.

    man sollte keine angst vor einer geburt haben, denn das lässt einen nur verkrampfen und ist total hinderlich!
    Antwort
  • Jessie282
    Superclubber (237 Posts)
    Kommentar vom 06.06.2012 21:05
    So, ich hatte mich ja irgendwann schonmal zum Thema geäußert, bevor ich selbst eine Geburt erlebt hatte. Am 1. Mai hatte ich dann selbst das vergnügen. Bei den ersten wehen musste ich nicht schreien. Nur ganz am Schluss bei den presswehen habe ich geschrien, aber in dem Moment denkt man auch absolut nicht drüber nach ob das jemand hört. In den beiden Nächten, die ich im Krankenhaus war habe ich schon einige schreie gehört. In unserem Krankenhaus sind die kreissäle vorne auf der Station und ich hatte mein Zimmer am Ende der Station. Aber laut Hebamme war das bei mir eine sehr leise Geburt. In dem Zimmer schräg gegenüber von mir lag eine aus meinem gvk mit vorwehen. Die tat mir schon ganz schön leid, dass sie das hören musste. Wenn man's hinter sich hat ist das ja halb so schlimm wenn man schreie hört. Dann leidet man halt mit. Trotzdem fand ich das alles eine total tolle Erfahrung und auch wenn's erst 5 Wochen her ist kann ich jetzt schon sagen, dass ich bestimmt noch ein zweites Kind kriegen werde.
    Antwort
  • Cookietime
    Powerclubber (85 Posts)
    Kommentar vom 07.06.2012 21:54
    @jessie: hast du mit oder ohne schmerzmittel entbunden?
    Antwort
  • Kommentar vom 08.06.2012 09:15
    Geburt ist eine elementare Erfahrung, in der alle Frauen an die Belastungsgrenze kommen.
    Wie jede einzelne damit umgeht, entscheidet sich unter der Geburt...
    Man sollte die Kontrolle dem Körper überlassen - denn dieser weiß ganz genau, was er zu tun hat!
    Und Schreien gehört zur Geburt dazu wie die Wehen! Mal mehr, mal weniger!
    Wichtig ist, "öffnende" Vokale zu benutzen - also "AAAAAaaaaaaaaaaaahhhhh" !
    A öffnet den beckenboden und es geht leichter. Vokale wie E und U verschließen ihn eher - sodass "NEIN" brüllen eher kontraproduktiv ist...
    Schreien ist ausdrücklich erlaubt - aber bitte auf "A"! :-)
    Und Euch ist in der Situation vollkommen egal, wer euch hört...
    Und das muss man eben auch anderen Entbindenden zugestehen...

    @Ina84: das, was du beschreibst klingt sehr stark nach Übergangsphase. In dieser Phase wissen alle Frauen plötzlich nicht mehr, wo oben und unten ist.
    Das ist der Übergang von Eröffnung in Austreibung. Die Position, die die ganze Zeit ok war, wird plötzlich unterträglich, man hat plötzlich Panik und will nur noch weg - raus aus der Situation. Unruhe und ständge Positionswechsel sind sehr charakteristisch dafür...
    Wir Hebammen freuen uns drüber, weil wir dann wissen, dass das Kind bald kommt.... ;-)

    Liebe Grüße
    Ronja
    Antwort
  • Jessie282
    Superclubber (237 Posts)
    Kommentar vom 08.06.2012 09:17
    Ich hab komplett ohne Schmerzmittel entbunden. Habe auch während den wehen irgendwie gar nicht mehr dran gedacht, dass es schmerzmittel gibt. Und bis zu den presswehen hätte ich auch wirklich keine Schmerzmittel gebraucht. Die presswehen waren zwar echt heftig, aber da die ja nicht soooo lange dauern würde ich jederzeit wieder alles genauso machen. Aber stimmt schon, das hängt alles mit der persönlichen schmerzgrenze zusammen. Ich finde, das muss jeder für sich erfahren, was auszuhalten ist und was nicht. Und geschrien hab ich ja am Schluss auch. Aber ich glaube das waren 50% schmerzschreie und die anderen 50% um fester pressen zu können.
    Antwort
  • Cookietime
    Powerclubber (85 Posts)
    Kommentar vom 08.06.2012 22:30
    @jessie: hört sich ja alles in allem nach einer super geburt an. hut ab! alles ohne schmerzmittel! ich hoffe meine zweite geburt wird etwas schmerzfreier und schneller über die bühne gehen, aber schmerzmittel werde ich auf keinen fall nehmen. da ist mir die gefahr fürs kind zu groß.
    Antwort
  • frauOausL
    Superclubber (104 Posts)
    Kommentar vom 12.08.2012 16:21
    ich bekomme im dezember mein erstes kind. ich weiß somit noch nicht ob ich es als aushaltbar empfinde oder nicht...aber eins weiß ich mit sicherheit, wenn mir danach ist zu schreien werd ich das da sind mir andere doch egal...wie wahrscheinlich isn das das ich die wieder sehe...und selbst wenn isses mir immernoch egal...und wenn ich meinen mann beschimpfen will oder fluchen mache ich auch das....was ich nur unter medizinisch notwendigen aspekten machen werde ist ein kaiserschnitt aber nur wenns wirklich sein muss...
    Antwort

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