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Weizenallergie

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  • Eintrag vom 08.01.2021 00:56
    Hallo, mein Sohn (6 monate) hat eine starke Weizenallergie. Ich habe ihm letztens einen Grießbrei gegeben darauf hat er anaphlaktisch reagiert. Es verzweifelt mich sehr. Die Ernährungsberatung in der Charite hat mir empfohlen Hirse und Hafer zu geben. Aber werden auch alle wichtigen Nährstoffe gedeckt. Warum kommt es zur weizenallergie, obwohl es keiner in der Familie hat? Wie ist es mit dem Stillen, wenn ich brot etc esse, geht es in die Muttermilch rüber? Bisher hat er keine starken Reaktionen gezeigt auf die muttermilch, aber er hat ständig Durchfall und hustet immer wieder. Verwächst die Allergie im Alter oder werden wir lange damit zu kämpfen haben. Er hat die stärkste Stufe der Allergie. Die Ernährungsberatung hat mir wenig Hoffnung gemacht.
    Antwort
  • Kommentar vom 11.01.2021 15:55
    test
    Antwort
  • Kommentar vom 11.01.2021 16:07
    Liebe Saleha93, eine solche Antwort ist im ersten Moment niederschmetternd, das kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen, da auch meine beiden Kinder eine Nahrungsmittelallergie haben ohne dass irgendeiner in der Familie an solch einer leidet. Dennoch liegt die Ursache hauptsächlich in den Genen als auch an verschiedenen Umweltfaktoren. Eine Ei- und Kuhmilchproteinallergie kommt recht häufig vor und verwächst sich bei 80% der Kinder wieder bis zum Schulalter, je älter das Kind wird desto mehr gilt eine Allergie als manifestiert, als ein Leben lang bleibend. Sie sollten etwa alle 3 Jahre zu einer oralen Nahrungsmittelprovokation gehen stationär, um zu erfahren, ob sich am Allergiestatus etwas geändert hat.

    Es gibt viele Getreidearten wie zudem auch Emmer, Einkorn, Reis, die sie geben können um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, zudem isst ihr Kind ohnehin auch andere Produktgruppen wie Obst und Gemüse, über einen Nährstoffmangel müssen Sie sich keine Sorgen machen, es lässt sich gut ohne Weizen leben. Auf Dinkel sollten Sie verzichten, da es eine Ur-Weizenart ist.

    Kinder lernen sehr schnell nachzufragen, was sie essen dürfen und auch wenn es eine Umstellung ist, man lernt damit zu leben.

    Ich empfehle Ihnen zumindest solange sie stillen auch auf Weizen zu verzichten. Zum geringen Teil gehen Allergen auch hiervon über, sodass bei sehr hoher Empfindlichkeit, eine Reaktion ausgelöst werden kann, in der Regel Hautreaktionen wie neurodermitische Schübe, Jucken und Rötungen, ggf. mehr. Auch Magen-Darmbeschwerden können hierfür ein Anzeichen sein.

    BItte vermeiden Sie strikt das Allergen bei Ihrem Kind und geben Sie das Allergen nicht im Selbstversuch.

    Ich wünsche Ihnen Alles Gute!

    Herzliche Grüsse
    Ihr Holle-Ernährungsteam

    Antwort

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