Themenbereich: Geburt allgemein

"Wehenbelastungstest bei Diabetes"

Anonym

Frage vom 20.03.2004

hallo,ich bin heute in der 37.schwangerschaftswoche und bei mir wurde in der 32.schwangerschaftswoche eine gestationsdiabetes festgestellt,ich bin deswegen in wöchentlciher behandlung bei meinen diabetologen und ich muss abends 10 einheiten insulin spritzen.bei einem langzeitwert vor 3 tagen wurde ein wert von 5,7 festgestellt.gestern hatte ich bei der landesfrauenklinik bei uns in wuppertal ein vorgespräch zur geburt,weil mir auffiel bei den engmaschigen doppleruntersuchungen das mein kind erheblcih leihter ist als meine anderen kinder.meine tochter hatte 4220 gramm mein sohn 4100 gramm meine zwillinge die in der 35.woche kamne war jeder 3100 gramm und meien 16 monate alter sohn wog stolze 4690 gramm bei der geburt.meine baby wird momenatn auf 3000 gramm geschätzt.ich verzichte seid der 32.woche komplett auf zucker,kohlenhydrate,obst wegen fruchteignen zucker,meine frage geht dahin,kann es sein das mein baby dadurch sso leicht ist im gegensatz zu meine anderen kindern,bei denen ich kein zucker hatte,bei uns in der familie habne alle grosse schwere babys,ich selbst wog auch 4110 gramm.habe angst das mein baby verhungert im mutterleib,obwohl die ärztin sagte es wäre alles normal.es war normal gross,laut doppler hat mein baby aber gerade mal in den den letzten 3 wochen 400 gramm zugenommen.nun will mann bei mir in der abgeschlossenen 38 woche einen wehenbelastungstest durchführen dazu soll ich über nacht im krankenhaus bleiben.mein errechneter termin ist am 17.04.04 ich soll am 03.04.04 ins krankenhaus kommen da will mann mir einen wehentropf legen zum test mehr sagten die nict,habe nun angst das nun doch was ist mit meinen baby oder warum wird ein solcher test durchgeführt?was sind die komplikationen?bei meinem 16 monate alten sohn wurde die geburt eingeleitte auf meien wunsch hin,ich lag insgesamt von samstag bis mittwoch mittag in schweren wehen,ich wurde per wehentropf,gepreimt,gel zäpfchen alles wurde versucht ich hatte wahnsinnige schmerzen und wehen de aber nicht muttermund wirksam waren,bekam auch keine schmerzmittel,war hinterher total kaputt und müde bis eine hebamme erbarmen ahtte und mir den muttermund ca 2-3 cm mit den fingern öffnete,selbst dann ging nix voran erst als ich die blase von der hebamme gesprengt bekam ging es los da war mein baby 30 minuten später da mit 4690 gramm und 57 cm und 38 cm kopfumfang und dammriss 2.grades,ich habe wahnsinnige angst davor das mir das nchmal passieren könnte,bin total verunsichert und ängstzlich,bitte bitte gebne sie mir tips und schildern mir wie so ein wehnetest funktioniert,danke im voraus,meine emailadresse ist tanjajellen@aol.com

Antwort vom 21.03.2004

Hallo,
die Geburtsgewichte Ihrer bereits vorhandenen Kinder sprechen dafür, dass auch bei diesen schon ein latenter Schwangerschaftsdiabetes vorhanden gewesen sein könnte. Genauere Untersuchungen werden dazu erst seit kurzem durchgeführt. Das Gewicht des Kindes sagt (in Grenzen) nichts darüber aus, das es schlecht ernährt ist, so wie Übergewichtigkeit bei Erwachsenen auch kein Zeichen einer guten Ernährung ist. Zucker und Obst in großen Mengen führt zwar dazu, dass die Kinder dicker sind, kleinere Kinder sind aber genauso fit. Achten Sie dauf, dass Sie genügend Eiweiß zu sich nehmen. Falls Sie ein schlechtes Gefühl wegen des für Sie ungewohnt kleinen Kindes haben, sollten Sie sich nochmal mit Ihren behandelnden Ärzten besprechen. Zusätzlich zu den Arztbesuchen können Sie sich von einer Hebamme betreuen lassen, mit der Sie alle anstehenden Untersuchungen in Ruhe bespre-chen können. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen.
Der Wehenbelastungstest wird durchgeführt, um zu sehen, ob es dem Baby auch bei Wehen gut geht. Er wird allerdings nicht mehr als besonders aussagekräftig angesehen. Es ist nicht beabsichtigt damit die Geburt auszulösen, so dass nicht zu erwarten ist, dass die Erlebnisse bei der letzten Geburt sich dabei wiederholen. Der Test läuft folgendermaßen ab: Erst wird ein CTG geschrieben. Dann erhalten Sie durch eine Infusion Wehenmittel, das ganz langsam gesteigert wird, bis drei Wehen in 10 Minuten auf dem CTG sichtbar sind. Meistens ist der test einfach nur shr langweilig für die Frauen, weil die Dosis für das Wehenmittel nur alle 15 Minuten gesteigert wird. Die Wehen müssen nicht stark sein, weil es nicht darauf ankommt, dass das Baby davon kommt, sondern lediglich ein Bezug von Wehen zu den Herztönen sichtbar werden soll. Wenn die drei Wehen in 10 Minuten sichtbar gewesen sind, wird der Tropf abgestellt und das CTG läuft noch eine halbe Stunde weiter. Eine weitere CTG-Kontrolle erfolgt nach 2-3 Stunden. Das wars dann. Versuchen Sie sich für den test zu entspannen, indem Sie ihm nicht allzugroße Bedeutung beimessen. Nehmen Sie sich ein gutes Buch zum Lesen mit.
Herzlichen Gruß, Monika Selow

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