Themenbereich: Stillen allgemein

"Schmerzen beim stillen"

Anonym

Frage vom 24.04.2004

Hallo,
meine Tochter Hannah ist jetzt fast sechs Monate. Ich habe bislang voll gestillt, letzte Woche mittags mit Karrotten+Kartoffeln angefangen.
Vor 14 tagen hatte ich eine heftige Brustentzündung, die ich mit Hilfe meiner Hebamme und Phytolaccca und Belladonna in den Griff bekommen habe.
Meine Brust ist jetzt weich und auch die Warzen schmerzen nicht mehr so sehr. Ich creme sie mit Wollwachs ein.
Seit drei Tagen habe ich aber immer nach (?) dem stillen einen ziehenden, prickelnden Schmerz in der Brust. Es fühlt sich an, alls ob alle Milchkanäle sich bis in die Warze zusammen ziehen. Ich werde fast rasend vor Schmerz.
Haben Sie davon schonmal gehört und wie geht es weg?
Vielen vielen Dank, bin sehr verzweifelt.
Susanne

Anonym

Antwort vom 24.04.2004

-Es kann sein, dass Sie den Milcheinschuss deutlich spüren, denn bei dieser Gelegenheit ziehen sich die Milchbläschen und die Milchgänge zusammen. Einige Frauen spüren das als ein Prickeln, Ziehen oder wie Ameisenkribbeln oder „Tausend Nadelstiche“. Wenn der Schmerz nach kurzer Zeit wieder von selbst verschwindet, handelt es sich genau darum. Massieren Sie nach dem Stillen Ihre Brüste sanft mit einem entspannenden Öl, z.B. Malvenöl (Fa. Wala) und atmen Sie ruhig und entspannt weiter, wenn Sie das Kribbeln merken. Achten Sie auch darauf, dass Sie während des Stillens eine entspannte Körperhaltung einnehmen. Wenn Sie im Sitzen stillen, können Sie die Füße auf eine Fußbank stellen und ganz bewusst die Schultern, Arme und Ihr Gesicht locker lassen. Legen Sie Ihr Baby auf ein Stillkissen oder ein anderes festes Kissen, sodass Sie es während der Stillmahlzeit nicht die ganze Zeit festhalten müssen. Vielleicht hilft Ihnen zusätzlich die Einnahme des homöopathischen Mittels Phytolacca C6 einmal täglich. Besprechen Sie dieses mit Ihrer Hebamme oder Homöopathin. Alles Gute

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