Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Was tun, um Schmerzen in der Leiste zu lindern"

Anonym

Frage vom 23.08.2004

Hallo, ich bin mit meinem 2. Kind in der 16 SSW schwanger und habe ein für mich größeres Problem, bei dem Sie mich vielleicht beraten können. Kurz zur Vorgeschichte: Ich habe bereits eine Risiko-SS mit erheblichen Beschwerden und Krankenhausaufenthalten hinter mir (ich war bei der 1.SS 28Jahre alt). Die Geburt meines 1.Kindes dauerte 36 Std und verlief dramatisch: dem Kind ging´s wohl gut, allerdings die PDA zeigte bei mir keinerlei Wirkung - ich hatte während der 16Std Presswehen (alle 10 Sek)Atemstillstand und Herzrythmusstörungen. Ein Kaiserschnitt wurde unverständlicherweise hinausgezögert (die Ärzte waren laut Aussage der vielen anwesenden Hebammen lieber bei einer Party) und ich brachte meine Tochter schließlich am Abend des 31.12.99 -Millenium- 1Woche zu früh auf natürlichem Wege zur Welt. Danach hatte ich lange starke Beschwerden (auch Krämpfe) in und um die Leistengegend und konnte kaum laufen. Nun bin ich wieder (sehr überraschend) in der 16. SSW schwanger und habe, abgesehen von den üblen Rückenschmerzen, entsetzliche Schmerzen in der Leistengegend, besonders rechts. Ich kann zeitweise kaum gehen -schon gar nicht aufrecht, geschweigedenn lange aufrecht sitzen oder ohne Kissen als Bauchstütze liegen. Dieser Schmerz fährt mir trotz vorsichtiger Bewegungen urplötzlich in die Leisten. Meine Gyn. hat mir lediglich Magnesium empfohlen und ist nicht sonst weiter darauf eingegangen. Ich muß dazu sagen, dass in meinem Mutterpaß beim 1.Kind überhaupt nichts von den erhebliche Komplikationen vermerkt ist! Ich bin ratlos und fühle mich ungenügend beraten.Ich habe natürlich Angst, dass die 2. SS ebenso wie die 1. SS verläuft und das die Geburt ebenso ein Albtraum wird. Nun meine Fragen dazu: Was können die Schmerzen bedeuten und vorallem :Was kann ich tun um diese zu lindern? Warum ist nichts von den Beschwerden der 1. SS im Mutterpass vermerkt? Ist es möglich, dass eine Hebamme mich schon ab jetzt in dieser SS betreut und mir mit Rat und Tat zur Seite steht und auch später bei der Entbindung dabei ist und auch die Nachbetreuung übernimmt?
Vielen Dank schon mal für Ihre Hilfe! Liebe Grüße

Anonym

Antwort vom 23.08.2004

Hallo, die Beschwerden könnten vielleicht von einem eingeklemmten Nerv herrühren, aber das ist so via Netz ganz schwer zu beurteilen. Je nachdem wo das Problem sitzt kann Íhnen vielleicht ein Osteopath helfen- wäre zumindest ein Versuch wert. Das von Ihren erheblichen Beschwerden der ersten Schwangerschaft nichts im Mutterpass steht sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.
Nicht alles was für Sie leidvoll ist wird da beschrieben, vornehmlich geht es im Mutterpass um Schwangerschafts und Geburtsrisiken vielleicht stellen Ihre Beschwerden aus Sicht Ihres Arztes weder das eine noch das andere dar. Sprechen Sie Ihn darauf an. Sie können sich selbstverständlich jetzt schon von einer Hebamme betreuen lassen. Idealerweise sollten Sie sich da um eine Hebamme bemühen, die in dem Krankenhaus Ihrer Wahl auch Beleghebammme ist, dann kann sie Sie auch unter Geburt und im häuslichen Wochenbett betreuen.Kontakt können sie über das Krankenhaus oder das Gesundheitsamt erhalten. Die Hebammenleistungen werden von Ihrer Kasse übernommen.Gruß Judith

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