Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"was tun gegen Frühgeburtsgefahr?"

Anonym

Frage vom 09.10.2004

hallo liebes hebammenteam!ich bin nun in der 27.SSW;war letzte Woche bei meiner Ärztin,die mir verkündete,dass mein Baby tief im Becken liegt und das Köpfchen schon einen enormen Druck auf den Muttermund ausübt: der ausserdem schon total weich ist.Ab sofort soll ich mich schonen;nichts mehr heben usw:,was nicht so einfach ist,hab schon 4 Kinder,das Jüngste ist gerade ein Jahr alt.Habe auch eine Haushaltshilfe,die täglich 6 Stunden kommt.Nun habe ich aber irgendwie ständig diesen Druck nach unten und weiss das nie richtig einzuzschätzen,ob das nun irgendwas verursacht oder eben nicht.Die Angst,dass das Baby schon bald kommen würde und somit vielleicht nicht mal überlebt ist natürlich riesengross!Meine Ärztin meinte,die 40.Woche erreichen wir wohl kaum...Kann man da nicht irgendetwas machen,dass das Risiko mindert oder zumindest dem Baby die nächsten 6 Wochen im Mutterleib noch sichert?Trotz der Schonung hören diese "Wehen" nämlich nicht auf.Wie gross wäre die Chance für das Kind in diesen Wochen gesund zu überleben?Vielen Dank schon im vorraus für ihre Antwort!

Anonym

Antwort vom 10.10.2004

Hallo;
Dieser Druck nach "Unten" kann sich in den nächsten
Wochen wieder bessern. Um die 27.
Schwangerschaftswoche ist das Kind noch so zart, das
es mit seinem Köpfchen oder Po noch zwischen der Beckenbodenmuskulatur liegt, wenn das Kind dann gewachsen ist, setzt es sich für Sie gemütlicher auf den Beckenboden, und man hat weniger das Gefühl des Druckes nach Unten. Ob Sie Wehen haben kann ich natürlich schwer beantworten. Eher scheint es doch auf einen lockeren Beckenboden, sicher auch durch die rasche Schwangerschaftsfolge bedingt, zu sein. Ihre anderen vier Kinder scheinen doch nicht zu früh geboren zu
sein; das ist schon mal ein gutes Zeichen für Ihre Belastbarkeit und das Ihr Körper gut die Kinder tragen kann. Da Ihre Ärztin Ihnen außer Ruhe nichts anderes verordnet hat, schließe ich, dass sie auch keinen weiteren Handlungsbedarf sieht. Hat die Ärztin einen vaginal Abstrich gemacht um zu untersuchen ob evtl. Keime für eine frühzeitige Wehentätigkeit verantwortlich sind? Ruhe sollten Sie sicher gut einhalten und im Rahmen auch darauf achten Ihr einjähriges Kind doch eher mal wo drauf krabbeln zu lassen als es hoch zu nehmen. Nehmen Sie doch bitte auch mit Ihrer Hebamme vor Ort Kontakt auf um mit ihr zu besprechen ob und welche Alternativen es gibt um Sie zu kräftigen. Sollte Ihr Kind doch schon bald geboren werden, hat es in diesem Schwangerschaftsalter schon sehr gute Chancen gesund zu überleben.
Betrachten Sie Ihr Kind im Bauch trotzdem nicht nur
ängstlich, sondern nehmen Sie doch gut gedanklich
Kontakt zu ihm auf. Alles Gute, Ina

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