Themenbereich: Schlafen

"wie lange Pucken möglich?"

Anonym

Frage vom 17.01.2005

Liebes Hebammenteam,
unser Sohn ist 12 Wochen alt und wir pucken ihn Nachts und zum Mittagsschlaf. So schafft er es, im Schnitt acht Stunden nachts zu schlafen, was ihm (und uns) sehr gut tut. Das Pucken stört ihn nicht, er schreit nicht dabei.
Wenn wir ihn nicht einpucken, schläft er nur sehr schlecht ein und wacht ständig wieder auf (fast die ganze Nacht lang). Er erschrickt wahrscheinlich vor irgendetwas, reißt die Ärmchen hoch und wacht dann auf. Wenn dann auch noch der Schnuller fehlt, schreit er, rudert mit den Armen und schläft nicht mehr von alleine ein.
Jetzt habe ich gelesen, dass man Babys nur bis zum 3. oder 4. Lebensmonat pucken soll. Was machen wir dann? Wie gewöhnen wir ihm das Gepuckt-sein ab und wie können wir ihm helfen, auch ohne gepuckt zu sein, ruhig zu schlafen?
Gruß Ute

Anonym

Antwort vom 17.01.2005

Hallo, Sie schreiben, daß Sie das Kind pucken und nicht "fesseln". Das können Sie solange weitermachen, wie es dem Kind gut tut. Mit den Monaten verlieren die Kinder den Reflex, das ihnen die Arme so arg wegfliegen. Probieren sie doch in den nächsten Wochen über Tag das Kind ungepuckt hin zu legen. Langsam wird er so oder so größer und im Bett mobiler, so das ein Pucken nicht mehr möglich ist. Viele Eltern spannen später quer über das Kind (vielleicht wenn es in einem Schlafsack schläft), über die Matratze eine Decke und stopfen sie unter der Matratze fest, um den Kindern noch ein "festes, sicheres" Gefühl zu geben. Solange wie es dem Kind gefällt können Sie aber sicher weiterpucken. Herzliche Grüße, Ina

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