Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Partusisteneinnahme per Infusion"

Anonym

Frage vom 10.02.2005

Ich bin in der 20. Woche schwanger mit meinem 2. Kind. Bei meiner ersten Schwangerschaft (mein Sohn ist fast 3 Jahre alt) wurde ich in der 29. Schwangerschaftswoche mit Gebärmutterhalsverkürzung auf 1,5 cm und weichem Muttermund ins Krankenhaus eingewiesen. Dort wurde ich mit Partusisten per Infusion behandelt, was erhebliche Nebenwirkungen bei mir auslöste. Wehen hatte ich nie gespürt und sie konnten auch per CTG nicht nachgewiesen werden.
In der 31. Woche wurde ein Cerclage-Pessar gelegt. Mein Sohn kam dann in der 39. Woche gesund zur Welt. Nun plagen mich große Ängste, dass mir dies wieder passieren könnte, weil das Familienleben vollkommen zum Erliegen kommen würde. Außerdem habe ich panische Angst vor der Partusisteneinnahme per Infusion. Kann ich etwas tun, damit sich die damals diagnostizierte Gebärmutterhalsschwäche nicht wiederholt? Bzw. kann ich bei gleicher Diagnose darauf bestehen, zu Hause und nicht im Krankenhaus behandelt zu werden?

Anonym

Antwort vom 10.02.2005

Hallo, der Therapieerfolg und die Sinnhaftigkeit von Partusisten bei einer Gebärmutterhalsverkürzung ist deutlich umstritten. Suchen Sie sich bald eine Hebamme vor Ort, die auch Schwangerenvorsorge macht und Hilfe bei Beschwerden anbietet. Niemand kann Sie zwingen sich in eine Krankenhaus einweisen zu lassen. Sollte sich die Situation wiederholen, was überhaupt nicht sein muß, können Sie sich sehr gut zu Hause begleiten lassen. Sicher muß man die Situation immer gut abwägen und soll "nichts über das Bein" brechen. Wir sehen die Frauen aber sehr gut zu Hause aufgehoben und deutlich entspannter als in der Klinik. Sollte eine medizinische Indikation vorliegen, haben Sie neben Hebammenbetreuung auch Anspruch auf eine Haushaltshilfe (bei gesetzlichen Krankenversicherungen). Alles Gute, Ina

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