Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Schlafprobleme wegen falscher Ernährung?"

Anonym

Frage vom 10.03.2005

Hallo liebes Hebammenteam,
unser Sohn ist jetzt 6,5 Monate alt und bekommt seit dem 5. MOnat Breikost.
Vormittags (9.OO Uhr) bekommt er ca. 200ml HA-1 Milch, mittags (12.30) ein Gläschen Gemüse/Fleisch Brei und ein halbes Glas Obstbrei, nachmittags (16.00) ca. 100 g Obst/Getreide-Brei bzw. halbe Banane oder ähnliches. Abends (18.30) isst er ca. 200 ml Milchbrei mit Reisflocken, dann wird er um 19,30 ins Bett gebracht, wo er aber nur schläft, wenn er nocheinmal 200ml Milch getrunken hat. Nachts wacht er dann gegen 1 Uhr auf und trinkt nocheinmal ca. 180 ml Flasche, die ich aber schon mit viel Wasser verdünne. Zwischen 4 und 6 Uhr wird er dann gestillt, wobei ich den Eindruck habe, dass er nocheinmal ordentlich trinkt. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass er zuviel Nahrung bekommt und daher auch so schlecht schläft, weil er einfach zu viel zu verdauen hat. Der Kinderarzt sagt, die Entwicklung sei normal, er sei nicht zu dick, sondern nur groß und kräftig (ca. 10 kg). WEnn er in der Nacht aufwacht, dann fängt er sofort an zu schreien und lässt sich nicht trösten ohne Nahrung. Tagsüber macht er auch nur zwei kurze Nickerchen. Was kann ich tun, um den Schlaf zu verbessern. Ist es wirklich notwendig, dass er nach dem Milchbrei am Abend nocheinmal die Flasche vor dem Einschlafen bekommt? Kann es sein, dass er sich den Hunger in der Nacht nur angewöhnt hat, wie kann ich ihm dann das viele Trinken abgewöhnen? Tagsüber bekommt er doch auch genug, oder? Vielen Dank im Voraus für die Antwort

Anonym

Antwort vom 11.03.2005

Hallo, also die Aussage des Kinderarztes, dass das Kind mit 6,5 Monaten und 10kg nur kräftig ist, finde ich fast etwas fahrlässig, wenn ich sehe, was der Kleine schon alles verputz, denn man kann Kinder auch zum Essen erziehen.Falls das Kind allerdings mit 4,5- 5kg auf die Welt kam, dann darf er soviel wiegen und auch weiterhin soviel essen, denn dann hätte er, wie auch alle anderen Kinder sein Gebgewicht verdoppelt.
Wenn er Mittags ein Gemüse Gläschen gegessen hat, dann braucht er kein Obstgläschen mehr hinterher. Auch würde ich am Nachmittag nur Obst geben und keinen Brei, da dieser Stärke enthält. Abends darf er einen Brei essen und die Milch hinterher würde ich auch nur mit halber Pulvermenge zubereiten. Dass er Nachts noch etwas zum Essen möchte, liegt nicht unbedingt am Hunger, aber die Kinder brauchen oft en Trost und die Geborgenheit, die sie bei der Mutter spüren. Trotzdem würde ich diese Flasche wöchentlich weiter verdünnen, so dass sie in einiger Zeit nur noch aus Wasser besteht.
Den Schlaf zu verbessern, wenn ich das wüßte,dann wäre vieles einfacher. Aber es gibt Kinder die viel Schlaf brauchen und andere, die schlafen schon als Babys nur wenig, und sind trotzdem fit...leider gibt es hier keine Tricks.

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