Themenbereich: Stillen allgemein

"wie kann meine Frau weiter stillen?"

Anonym

Frage vom 21.08.2006

Unsere Tochter ist jetzt 5 Tage alt. Nach der Entbindung war meine Frau noch 2 Tage im Krankenhaus. Das Stillen hat hier noch geklappt. Zuhause haben Sich die Brustwarzen durch das Stillen entzündet. Daher hat Sie das Abpumpen angefangen. An der linken Brust kommt nun beim Abpumpen keine Milch mehr und bei der rechten nur noch wenig Milch. Die Brüste sind fest und schmerzen. Meine Frau massiert die Brüste vor dem Abpumpen. Dies hat aber keine Besserung gebracht. Da die Milch nicht reicht füttert Sie nun mit der im Handel erhältlichen Milch zu. Wie kann die Milchproduktion angeregt werden bzw. der Milchstau aufgelöst werden?
Da meine Frau schon 3 Kinder gestillt hat, bei denen Sie noch nie eine Hebamme hatte, hat Sie beim 4. Kind sich auch darüber keine Gedanken gemacht. Nun sollte Sie aber eine haben. Aufgrund der Urlaubszeit ist aber schlecht eine zu bekommen. Können Sie uns eine im Postleitzahlenbereich 74 eine empfehlen, die kurzfristig Zeit hat?

Antwort vom 22.08.2006

Hallo, sehr wahrscheinlich hat Ihre Frau einen Milchstau und nicht zu wenig Milch. Viele der angebotenen Pumpen sind nicht gut, bzw. entleeren die Brust nur schlecht. Ich kann Ihnen leider keine Hebamme in Ihrer Gegend empfehlen. Sie können hier im Babyclub unter "services" in der Hebammensuchmaschine noch mal nach einer Hebamme suchen oder unter www.hebammensuche.de. Es ist dringend notwendig, dass die Brust mindestens einmal richtig entleert wird und das entweder durch das Kind, was am effektivsten ist, oder mit einer guten Milchpumpe. Sollten Sie keine Hebamme finden, dann müssen Sie noch mal in die Klinik und dort die Milch mit Unterstützung abpumpen lassen. Wunde Brustwarzen sind meistens ein Problem durch falsches Saugen oder Anlegen des Kindes. Die Brust ist wahrscheinlich sehr prall, so dass das Kind nicht die ganze Brustwarze fassen kann. Durch die mangelhafte Entleerung wird dem Körper das Signal gegeben, dass die Milchproduktion vermindert werden muss. Umgekehrt hilft eine gute Entleerung auch die Produktion wieder zu steigern. Zunächst muss also eine Entleerung stattfinden, bevor Sie etwas milchförderndes unternehmen. Nach drei Tagen ungenügender Behandlung ist es schwer das ganze wieder auf den richtigen Weg zu bringen, in einer effektiven Reihenfolge. Sicher ist dazu etwas Geduld und Unterstützung notwendig, die ich Ihnen leider per Internet nicht geben kann.
Ich wünsch Ihnen alles Gute, Monika

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