Themenbereich: Hausgeburt

"keine Hausgeburt wegen Krampfadern?"

Anonym

Frage vom 03.11.2006

Hallo, ich habe seit der 26. SSW starke Krampfadern. Dagegen trage ich Stützstrümpfe, die aber nicht besonders viel helfen. Meine Mutter hat eine Blutungsneigung (haemorrhagische Diathese), die aufgrund eines sythemischen Lupus erythematodes aufgetreten ist. Ich war extra zur Untersuchung in der Gerinnungsambulanz der Uniklinik, und dort hat man mir gesagt, dass diese Blutungsneigung bei mir keine Rolle spielen würde, da ich bisher noch keine Symtome gezeigt habe.
Jetzt bin ich in der 38. SSW und wir haben uns zu einer Hausgeburt entschlossen. Die Krampfadern und Erkrankung meiner Mutter waren meiner Hebamme und Ärztin immer bekannt, aber erst bei der geburtsvorbereitendenen Akupunktur letzte Woche hat meine Hebamme gesagt, dass sie die Hausgeburt nicht verantworten kann. Die Krampfadern wären zu groß und dass 2 Stunden nach der Entbindung ein erhöhtes Thromboserisiko besteht. Jetzt soll ich ins Krankenhaus, damit ich sofort nach der Entbindung eine Oxytocin Infusion bekommen kann. Muß das alles wirklich sein?

Anonym

Antwort vom 03.11.2006

Hallo, die Krampfadern bringen ein erhöhtes Blutungs- und
Thromboserisiko mit sich, zu Hause wie in der Klinik. Und in der Klinik sollte eine bessere Versorgung möglich sein, sollten Sie tatsächlich verstärkt nachbluten bzw. eine Thrombose entwickeln. Inwiefern ein Oxytocintropf wirklich not-wendig ist, kann ich nicht so gut sagen; er soll jedenfalls eine verstärkte Blutung nach der Geburt verhindern. Anscheinend möchten Ihre Hebamme/Ärztin die Verantwortung im häuslichen Umfeld nicht tragen- aber unterschiedliche Fachkräfte handeln auch unterschiedlich- wenn Sie dennoch unbedingt zu Hause gebären möchten und ein gutes und richtiges Gefühl dabei haben, könnten Sie evtl. noch eine andere Hausgeburtshebamme finden!Alles Gute!!Barbara

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