Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Kann ich Kuhmilch geben bei Neurodermitisverdacht?"

Anonym

Frage vom 22.01.2007

Hallo, guten Morgen! Meine Tochter ist 8.5 Monate alt und hat schon seit langem sehr trockene, kreisrunde, manchmal auch rötlich gefärbte Stellen an Hals, Armen, Brust und Bein. Diese wurden von einer Hautärztin als eventuelle Neurodermitis bezeichnet, doch andere sagen wiederum, dass sich das noch geben könnte im 2. Lebensjahr. Nun bin ich sehr verunsichert was die Ernährung angeht, besonders bei Milch und glutenhaltigem Getreide. Momentan stille ich noch morgens und abends, möchte aber bald ganz abstillen. Kann ich die Abendmalzeit mit Kuhmilchbrei aus Hirse/Reis ersetzen, oder darf sie keine Kuhmilch bekommen? Habe bereits versucht, einen Brei mit HA-Milch anzurühren, aber das spuckt sie sofort wieder aus. Ich möchte sie nicht mangel-ernähren durch Ersatzstoffe, die nicht dem Nährwert der Kuhmilch entsprechen, aber habe Angst, dass die eventuelle Neurodermitis, wenn es wirklich eine sein sollte, durch Kuhmilch verstärkt wird. Was empfehlen Sie? Vielen Dank!!!

Anonym

Antwort vom 22.01.2007

Hallo!Ihre Tochter hat sicherlich eine gewisse Veranlagung zur Neurodermitis und deshalb sollten Sie schon vorsichtig sein bei der Nahrungsmittelauswahl. Sie sollten auf jeden Fall im 1. Lebensjahr auf Nahrungsmittel verzichten, die als besonders allergen gelten, wie Kuhmilch,Schokolade(allgemein wenig Zucker), Fisch,Hühnerei, Soja, Weizen, Nüsse. Als Milchersatz eignet sich Ziegenmilch oder HA-Nahrung(setzen Sie dem Brei etwas Obstmus hinzu). Mit Milch sollten sie möglichst spät beginnen und wenn, dann erst einmal in verdünnter Form. Sie sollten das Essen und Trinken nicht zum Streß werden lassen, denn noch ist es keine manifeste Neurodermitis, aber könnte dann durch den psychischen Druck eine werden. Probieren Sie ruhig aus, aber gehen Sie nach dem Ausschlußverfahren vor. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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