Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"wenige oder nachlassende Kindsbewegungen normal?"

Anonym

Frage vom 09.06.2007

Hallo Hebammenteam,

eine Frage: kann man spühren, ob etwas mit dem Baby nicht stimmt?
Ich bin jetzt in der 30. Woche und habe seit ein paar Tagen erstaunlich wenig Kindsbewegungen. Zwar weiß ich, daß das schwanken kann, aber ich dachte, daß man doch in der 30. Woche sehr viel mehr spühren müßte. (Vor ein paar Tagen war es mal deutlich mehr) Deshalb frage ich mich, ob man eben merken kann, daß etwas nicht stimmt. Immerhin gibt es ja Fälle, daß sich das Kind die Nabelschnur zum Beispiel um den Hals wickelt oder sonst etwas ist.
Ansonsten muß ich zugeben, daß ich von der Schwangerschaft kaum beeinträchtigt bin, mir tut nichts weh und ich merke auch sonst nichts.

Vielen Dank
Grüße
Maela

Antwort vom 10.06.2007

Hallo, Kinder haben auch im Mutterleib schon ein ganz unterschiedliches Temperament. Wie stark Kindsbewegungen zu spüren sind hängt unter anderem von diesem Temperament ab sowie auch von anderen Faktoren wie der Fruchtwassermenge, Lage des Kindes, Trittrichtung, subjektiver Wahrnehmung der Frau. Eine Untersuchung ist anzuraten, wenn die Kindsbewegungen deutlich nachlassen im Vergleich zur Zeit davor.
Als Anhaltspunkt gilt, dass mehr als 10 Kindsbewegungen in 12 Stunden spürbar sein sollten. Im englischsprachigen Raum ist der Gebrauch sogenannter Kickcharts üblich. Sie finden ein Muster unter:

http://www.babypartner.com/tools/pregnancy/fetal-kick-chart.pdf
Darin werden die spürbaren Kindsbewegungen eingetragen. Wenn 10 erreicht sind, können Sie aufhören zu markieren.
Alles Gute, Monika

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