Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Wie kann ich die Stillmahlzeiten reduzieren?"

Anonym

Frage vom 11.02.2008

Hallo,
mein Sohn ist 8 Monate altund für sein Alter groß und leicht. Ich habe ihn 6 Monate voll gestillt, dann habe ich mit dem Gemüsebrei angefangen und immer noch hinterher gestillt, weil er so wenig gegessen hat. Zur Zeit stille ich ca. 8.30 Uhr, dann 11.30 Uhr sehr wenig Brei (die ersten Löffel mit Begeisterung und dann ist Schluss, obwohl er noch Hunger hat, will er keinen Brei mehr) und noch etwas stillen, ca. 14.30 Uhr Stillen und ca. 16.30 Uhr stillen, 18.30 Uhr Obst-Getreide. Wenn er nur 5 Löffelchen Brei isst trinkt er noch viel an der Brust, wenn er mal die halbe Portion isst, dann wenig, vor dem Schlafen (20 Uhr) mag er nochmals etwas gestillt werden, die Menge richtet sich dann nach dem was er nach dem Brei schon getrunken hat. Zwischen 22.30 Uhr und 23.30 Uhr will er wieder gestillt werden, ebenso gegen 1.30 Uhr und gegen 5 Uhr manchmal auch noch eine Brust gegen 7 Uhr, wenn er gegen 5 nur wenig getrunken hat.
Was kann ich tun, damit mein Sohn nachts nicht so oft wach wird und gestillt werden will. Ich lasse ihn zur Zeit nach der ersten Nachtmahlzeit bei mir im Bett schlafen, weil er so ruhiger schläft. Ist es in Ordnung, dass er nachmittags 2 Stillmahlzeiten braucht. Ich hatte versucht, dass er am Nachmittag erst gegen 15.30 Uhr trinkt und dann erst wieder abends Brei bekommt. Da war der Abend aber eine Katastrophe, da hat er den Brei gleich ganz verweigert und wollte nur noch die Brust und nachts dann auch ganz oft.
Also wie kann ich die vielen Stillmahlzeiten (er trinkt dabei oft nur 1 Brust leer und an der anderen wenig oder nichts) reduzieren?
Danke schon mal für die Antwort.

Antwort vom 12.02.2008

Hallo! Es ist wichtig, daß Sie sich sicher sind abstillen zu wollen und das Ihrem Sohn auch deutlich machen. Er ist ein typisches Stillkind und genießt es offensichtlich sehr. Dadurch, daß Sie ihm immer wieder die Brust geben, hat er keine Notwendigkeit Brei zu essen. Es klingt vielleicht hart, aber Sie müssen sich ihm verweigern. Er wird nicht verhungern, sondern Brei essen oder Sie geben ihm die Zeit, die er braucht, aber das kann unter Umständen noch länger so gehen. Sie könnten ihm mittags den Gemüsebrei geben, nachmittags einen Obst-Getreidebrei und abends einen mit Muttermilch/IErsatzmilch und Wasser(halb und halb)angerührten Hirsebrei füttern. Zum Schlafen gehen sollten sie ihm noch die Brust geben. Versuchen Sie sich an geregelte Zeiten zu halten und konsequent zu sein, denn Ihr Sohn spürt Ihre Unentschlossenheit und ist es dadurch auch. Ein gutes Buch zur Ernährung von Säuglingen ist die Broschüre "Gesunde Ernährung von Anfang an", die von der Verbraucherzentrale NRW herausgebracht wird(wahrscheinlich auch in BadenWürtenberg, im Internet zu bestellen). Alles Gute.
Cl.Osterhus

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