Themenbereich: Medikamente in der Schwangerschaft

"Was kann ich gegen Angstzustände in der Schwangerschaft tun?"

Anonym

Frage vom 14.06.2008

Ich bin in der 32 Woche schwanger,dies ist mein 4.Kind.
Nun habe ich jedoch jeden tag Angstzustände und Depressionen,eine Hebamme habe ich mir auch erst jetzt gesucht.
Meine Frage ist:
Ich nehme seit 15 Jahren Normoc und komme davon nicht los,nun habe ich Angst das mein Kind und ich sterben werden,dieser Gedanke begleitet mich jeden Tag.
Blutdruck und Blutzucker sind alles normal,auch bewegt sich mein Baby jeden tag!
Ich habe einfach nur noch Angst und weiß bald nicht mehr weiter.
Was ist wenn wir das nicht schaffen?

Antwort vom 29.01.2009

Hallo,

gegen die Angst- und Depressionszustände kann ich Ihnen über Internet leider nicht helfen.
15 Jahre sind eine lange Zeit für die Einnahme eines Mittels, das abhängig macht. Ich nehme an, dass Sie Normoc auch in der Schwangerschaft weiter nehmen. Beim Absetzen ist damit zu rechnen, dass sich die Angstzustände verschlimmern. Eventuell kommt die Angst in der Schwangerschaft trotz Einnahme stärker durch. Bei normalen Ängsten reicht es oft aus, dass man sich klarmacht, dass es keinen rationalen Grund dafür gibt und sich auf die positiven Dinge des Lebens zu konzentrieren. In Ihrem Fall halte ich psychologische Hilfe für unverzichtbar, zumal geklärt werden muss wie Sie langfristig ohne Normoc angstfrei leben können. Eventuell müssten Sie übergangsweise ein anderes Mittel bekommen oder eine andere Dosierung für die Schwangerschaft. Sie können sich bei Ihrem Arzt und/oder Ihrer Hebamme nach einer kompetenten Person erkundigen, die Sie auf Ihrem Weg begleiten kann.
Die momentan für Sie schlimme Situation beinhaltet die Chance auf eine langfristige Besserung, wenn Sie jetzt noch mal aktiv nach einer Veränderungsmöglichkeit suchen.

Ich wünsch Ihnen alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika

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