Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Auf was muss ich mich einstellen?"

Anonym

Frage vom 18.03.2011

Hallo liebes Hebammen-Team!
Ich bin so verunsichert, dass ich mich nun doch an euch wende.
Am 07.02. war der erste Tag meiner letzten Regel (30 Tage Zyklus). Nachdem die Regel ausgeblieben ist, habe ich am 11.03. getestet, positiv. Am 13.03. habe ich abends leichte hellrote Blutungen bekommen und bin in die Notaufnahme. Seitdem habe ich leichte Bauchschmerzen (ähnlich wie Verstopfung). Der Arzt hat mir Blut abgenommen (hcg knapp unter 1000) und hat einen vaginalen Ultraschall gemacht. Die Schleimhaut um die Gebährmutter war aufgebaut, in der Gebährmutter war noch nichts zu sehen. Er hat mir Bettruhe verordnet und ich sollte am 16.03. zum FA, da sich das hcg bis dahin verdoppeln sollte. Am 14.03. habe ich mittags festgestellt, dass ich leichte bräunliche Blutungen habe und war so verunsichert, dass ich noch an diesem Tag zum FA bin. Wieder vaginaler US, logischerweise nichts zu sehen. Der FA hat mich nochmals für den 17.03. zu sich bestellt. Also war ich gestern wieder dort. Beim US hat der Arzt (ein etwas komischer Mensch, zu dem ich nur bin, weil meine FÄ Urlaub hat) nur genuschelt, dass sich nicht wesentlich viel verändert hat. In seinen PC hat er "drohender Abort" eingegeben, mir aber nichts davon gesagt! Mir wurde Blut abgenommen, um das hcg zu prüfen. Leider muss ich bis 21.03. warten, weil ich da wieder zu ihm kommen soll und auch da erst die Ergebnisse des hcg Wertes bekomme.
Ich weiß, man soll sich nicht so viele Gedanken machen, aber das ist meine erste SW und wir haben uns so sehr darüber gefreut. Ich weiß natürlich auch, dass in der ersten Zeit viel passieren kann, aber trotzdem hofft man doch immer, dass einem selbst das nicht passiert. Dazu kommt noch dieser Wortkarge FA, der mir zwar weder gute noch schlechte Hoffnungen macht, der mich aber auch in keinster Weise auf irgendetwas vorbereitet. Ab und zu habe ich immernoch Bauchschmerzen und leichte bräunliche Blutungen. Aber am schlimmsten ist die Warterei und dieses Gefühl der Hilflosigkeit, woran der FA wahrscheinlich nicht ganz unschuldig ist... Könnt ihr mir sagen, worauf ich mich einstellen sollte?
Vielen Dank...

Antwort vom 18.03.2011

Hallo, solange nichts gegenteiliges bewiesen ist, können Sie davon ausgehen, dass Sie schwanger sind. Eine leichte bräunliche Blutung kann alleine durch die stärkere Durchblutung der Gebärmutter in der Schwangerschaft verursacht sein. Durch Untersuchungen wie Vaginalultraschall erfolgt eine zusätzliche Reizung. So früh ist einfach noch nichts zu erkennen und wenn Sie sich selbst einen gefallen tun wollen, dann unterlassen Sie die Häufigen Gänge zum Arzt, die sowieso weder eine Erkenntnis bringen, noch zum Erhalt der Schwangerschaft beitragen, weil es keine Therapie gibt, die die Schwangerschaft sicher erhalte würde. Es ist noch sehr früh und bis Sie Sicherheit über eine intakte Schwangerschaft haben, vergehen mit und ohne Nachsehen noch Wochen. Der Eintrag "drohender Abort" hat nichts zu bedeuten, es ist lediglich die Diagnose, die angegeben werden muss, wenn eine an sich überflüssige Untersuchung abgerechnet werden will. Eine tatsächliche Fehlgeburt würden Sie selbst merken durch eine ca. periodenstarke frische Blutung. Solange das nicht auftritt gibt es keinen Anlass an der Schwangerschaft zu zweifeln. Auch am 21. können Sie noch keinen vollentwickelten Embryo im US erwarten. Gut möglich, dass nur eine Fruchtblase, aber kein Kind, oder ähnliches zu sehen ist. Die erste Ultraschalluntersuchung nach Mutterschaftsrichtlnien ist für die 9.- 10. Woche vorgesehen. Dann sollte auch alles erkennbar sein.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika

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