Themenbereich: Blähungen & Verdauungsprobleme

"hartnäckige Enddarmverstopfung "

Anonym

Frage vom 24.09.2011

Was kann ich tun bei hartnäckiger endarmverstopfung um schnelle abhilfe zu schaffen?

meine maus wurde fast auschließlich gestillt nun ist sie 7 monate und wir haben seit 2 monaten immer wieder versucht ihr beikost anzubieten . wir haben fingerfood gewählt und sie isst auch gut aber es kommen immer wieder sarke verstopfungen.

glyzerin zäpfchen und klister nutzen nichts sie drückt den stuhl wieder rein wen er am after angekomen ist und schreit wie am spieß aber drückt nicht.....

sie bekommt kürbis und zucini mit kartoffeln und ab und zu fleischklöschen aber es ist egal was wir ihr geben alles hat den selben effekt milchzucker bri8ngt auch nichts...

wir haben ihr pflaumensaft oder kalten apfelsaft schon eintrichtern müssen weil trinken tut sie leider freiwillig auch nichts da verdurtstet sie lieber was kann ich den noch tun ich verzweifel jedes mal das selbe spiel und sie schreit und schreit wens sie das gefühl hat drücken zu müssen und dann lässt sie es einfach wieder und macht nichts tagelange ....

am montag gehen wir wieder zum kinderarzt weis nicht was er dann mit ihr macht aber einen einlauf würd ich ihr schon gern ersparen ... gibts noch irgentetwas was ich jetzt machen kann damit sie sich mal entleert ohne kinderarzt???

Antwort vom 27.09.2011

Hallo!
Hat Ihr Kind schon in der Stillzeit Mühe gehabt, den Stuhlgang herauszudrücken? Falls nicht, würde ich an zwei Dinge denken: möglicherweise hat sie am Enddarm eine Verletzung, über die sie automatisch nicht „hinausdrückt“. Es kann auch eine Mikroverletzung sein, die nicht oder kaum sichtbar ist und evtl. auch durch die Zäpfchen oder das Klistier entstanden ist. Auch durch zu festen Stuhlgang kann es Verletzungen geben. Ihr Kinderarzt würde wissen, welche Hilfsmittel zur Heilung angesagt sind. Generell kann z.B. Kartoffel (und auch Karotte) zu einer Verstopfung führen bzw. für viele Kinder ist sie schwerer verdaulich. Dahingehend sind Pastinake und Birne stuhlauflockernd. Bekommt Ihre Tochter evtl. eine Folgemilch gefüttert? Diese enthalten neben Stärke auch Zuckerzusätze und führen häufig zu Verdauungsstörungen. Generell reicht eine PreNahrung aus. Falls Sie noch weiterhin stillen sollten, ist es hilfreich, Ihrem Kind zu dem Mahlzeiten weiterhin Muttermilch anzubieten. Das hilft der Verdauung und führt Flüssigkeit zu. Normalerweise brauchen Säuglinge erst ab der zweiten (bis dritten) ersetzten Milchmahlzeit zusätzliche Flüssigkeit. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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