Themenbereich: Schlafen

"schreit im Bettchen zum Einschlafen"

Anonym

Frage vom 18.03.2013

Liebes Hebammenteam,
meine Tochter ist jetzt 22 Wochen alt und das Einschlafen tags wie nachts ist seid ca. 4 Wochen eine Katastrophe. Davor habe ich sie wach in ihr Bett gelegt, hab mich daneben gesetzt und gesungen bis sie geschlafen hat. Sie hat dabei immer geheult. Ging alles länger wie fünf Minuten habe ich abgebrochen und sie rausgenommen um zu beruhigen. Jedoch ist sie meist innerhalb dieser fünf Minuten eingeschlafen. Nachts wollte 2-3 mal an der Brust trinken. Ist dabei wieder eingeschlafen und ich konnte sie wieder in ihr Bett legen.
Nun sieht das Ganze so aus, dass wenn sie müde ist (schläft 4 mal am Tag für 30 min) ich sie in ihr Bett lege und anfange zu singen, sie jedoch extrem schreit, sich windet und sich nicht beruhigt. Nachts ist sie jede Stunde wach und ich bekomme sie nur durch Stillen oder durch ein Wasserfallgeräusch aus dem CD-Player wieder zum Einschlafen. Ich schlafe bei ihr im Zimmer um es mir einfacher zu machen. Aber ich zweifle langsam total an mir. Mach ich was falsch? War das im Bettchen schreien lassen zu viel für sie und das ist jetzt die Quittung? Sie hat bisher nur auf meinem Arm länger geschrien wie wenn ich sie ins Bett gelegt habe. Daher dachte ich es sei besser. Ich hoffe auf euren Rat.
Vielen Dank.

Grüssle

Antwort vom 21.03.2013

Hallo!
Es ist mir leider nicht möglich einzuschätzen, ob das Weinen-Lassen im Bett zum Einschlafen bei Ihrer Tochter die beschriebene Auswirkung hat. Die meisten Säuglinge brauchen einen mehr oder weniger intensiven Körperkontakt, um in den Schlaf zu finden. Sie scheinen nach einem bestimmten, immer gleichen Muster vorgegangen zu sein und anscheinend hat es sich bisher für Sie richtig angefühlt. Gleichzeitig kann es sein, dass Sie die Schlafbegleitung für Ihr Kind verändern müssen, weil sich die Bedürfnisse Ihrer Tochter verändert haben oder einfach auch verschoben. Insbesondere das Bedürfnis nach intensivem Körperkontakt verschwindet nicht, sondern verlagert sich nur, wenn es nicht erfüllt wird. Wahrscheinlich tut es gut, wenn Sie beide über den Tag hinweg reichlich Kuschelzeiten geniessen. Im Alter Ihres Kindes lohnt es sich zu schauen, dass tagsüber der Abstand zwischen den Stillmahlzeiten nicht länger als drei Stunden ist, falls es Hunger ist, der Ihre Tochter aufwachen lässt. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme



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