Themenbereich: Babyernährung allgemein

"verschiedene Fragen zur Ernährung, 10 Monate"

Anonym

Frage vom 28.08.2014

Hallo, unser Sohn ist nun bald 10 Monate und unser Tagesablauf sieht bisher so aus:
ca.
6:00 Uhr eine Morgenflasche 235 ml (1er Beba)
9:00 Uhr Müsli, Brot oder Obst
12:00 Uhr Glässchen oder Selbstgekochtes
15:00 Uhr Getreide-Obst-Gläschen, Obst mit Joghurt oder ein Griesbrei
17:00 Uhr Abendbrei
18:30 Uhr Abendflasche vor dem Schlafengehen, je nach Menge vom Abendbrei wird diese komplett (235 ml) getrunken oder nur zur Hälfte (1er Beba) und dann noch Zähne putzen
24:00 Uhr nochmals Milchflasche mit 235 ml (1er Beba)

Ich befürchte, dass er sich tagsüber nicht richtig satt isst. Er isst das Mittagsgläschen oder auch Selbstgekochte meist schon auf, jedoch das Nachmittagsgläschen eher selten und er vielleicht daher noch die Nachtflasche braucht. Wasser oder Tee verweigert er mir in der Nacht.
Die Morgenflasche hatten wir eine zeitlang weg gelassen, da er damals noch Nachmittags eine Flasche bekam und die Morgenflasche nicht trinken wollte. Nachdem er jedoch vor zwei Wochen immer früher wach wurde (zuletzt 4:45 Uhr), habe ich diese nun wieder eingeführt und versuche diese nun immer auf 5 / 6 Uhr hinauszuzögern. Positiv ist seitdem, dass sein Stuhlgang wieder weich ist.
Meine Fragen sind nun, ist das ok so, wie und mit was ich ihn füttere? Könnte ich auch auf die 2er umsteigen, dass er mit der Abendflasche mehr satt wird? Wie kann ich ihn von der Abendflasche weg bringen und auch von der Nachtflasche. Ist es eine Möglichkeit die Löffel in der Nachtflasche zu reduzieren und wenn ja, wie sollte ich da am Besten vorgehen und über welchen Zeitraum?
Wie lange kann man ihm die Morgenflasche ohne Probleme geben, da er ab Dezember auch in die Krippe kommt (dann 1 Jahr u 1 Monat alt ist) und wir schon relativ früh morgens los müssen, möchte ich diese, um ihn mit langem Frühstück und noch früheren Aufstehen nicht noch mehr zu belasten, beibehalten.

Können Sie mir auch kurz sagen, weshalb eine Morgenflasche gegeben werden sollte? Da der Papa dies nicht verstehen kann, warum man ihn nicht einfach Brot gibt, wie vorher schon. Er aber meine Argumente, da da wichtige Inhaltsstoffe enthalten sind, die er nun noch braucht, nicht versteht, da unser Sohn ja schon eine Abendflasche und Nachtflasche hat.
Ab wann kann er abends bei uns auch am Tisch mit essen. Muss man hierbei etwas beachten.

Ich hoffe, Sie können mir hier weiter helfen. Vielen lieben Dank.

Antwort vom 01.09.2014

Ihr Kleiner bekommt in 24 Std sieben MZ, das ist relativ viel. Schauen Sie mal genauer, wieviel Energie er denn bei den MZ zu sich nimmt: die 1er Milch ist zB für einen 10 Monate alten "großen Jungen" relativ leicht verdaulich und daher schnell verbraucht. Hier könnten Sie evtl auf verdünnte Kuhmilch umsteigen, das verträgt Ihr Sohn jetzt, sofern er kein Allergiekind ist und die hält länger vor. Und wenn er morgens gerne und gut Brot isst, dann kann er das abends auch: Butterbrot, auch ein paar milde Käsewürfelchen, evtl auch ein Scheibchen Wurst, ein Fleischküchle (je nachdem, was Sie u der Papa essen u was sowieso eingekauft wird), ein Stückchen geschälte Gurke od ähnl., gekochtes Ei, ... Das gibt evtl mehr Energie als Brei + Flasche und reicht ihm eher über die Nacht.
Manche Kinder sind bei den MZ schnell "satt", weil sie keine Geduld haben und wieder weg vom Tisch wollen, achten Sie auch darauf und nehmen Sie sich selbst auch Zeit, die MZ mit Ihrem Sohn gemeinsam in aller Ruhe zu genießen. So schaffen Sie es mit der zeit, dass Ihr Kleiner sich tagsüber satt ißt und die nächtlichen MZ nicht mehr braucht. Lassen Sie zwischendurch den Ki-Arzt das Gewicht kontrollieren, ob Ihr Bub sich seinem Alter+Größe entsprechend entwickelt.
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Alles Gute!

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