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Erfahrungsberichte Pränataldiagnostik

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  • Katrin_Disam
    Gelegenheitsclubber (9 Posts)
    Eintrag vom 17.03.2008 11:37
    Liebe babyclub.de-Userinnen,

    es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Untersuchung des ungeborenen Kindes im Mutterleib.

    Für welche haben Sie sich entschieden? Wie lief diese ab und würden Sie sich nochmals dafür entscheiden? Wie lange mußten Sie auf die Untersuchungsergebnisse warten und in welcher Schwangerschaftswoche wurde die Untersuchung durchgeführt? Hat Ihnen Ihr Arzt dazu geraten und wenn ja, aus welchem Grund?

    Antworten auf diese und mehr Fragen interessieren alle Schwangeren.

    Es wäre schön, wenn Sie hier Ihre Geschichte erzählen würden, um anderen Schwangeren bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Untersuchung Orientierungshilfe zu geben.

    Ihre babyclub.de Redaktion
    Antwort
  • carmen3110
    Very Important Babyclubber (775 Posts)
    Kommentar vom 19.03.2008 11:56
    Hallo,
    mein Mann und ich haben uns für den Organultraschall bei Praenatal in Düsseldorf entschieden. Der ist zwischen der 20. und 22. Woche möglich. Dort werden dann alle Organe genau beurteilt und wenn es einen Auffälligen Befund gibt, wird der direkt erklärt und eine mögliche Therapie empfohlen. Ich kann Praenatal nur empfehlen, wir haben innerhalb von zwei wochen einen Termin bekommen und das Personal dort ist auch super nett.
    carmen
    Antwort
  • Johannes
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 27.01.2009 22:36
    Wir sind in der 13ten Woche und haben ein Altersrisiko von 1:60, da bei uns schon einmal eine Trisomie21 festgestellt wurde. Mit dieser Vorgeschichte ist es verständlich, dass wir uns zur Ultraschalldiagnostik / Ersttrimester-Screening angemeldet haben. Wir waren in München bei Frau Dr. Minderer (Pränatal-Medizin München). Schon das ganze Ambiente der Praxis war äußerst unterkühlt, die hochen Decken haben alle Geräusche dermaßen laut reflektiert, dass man jedesmal zusammenschreckte. Während der Wartezeit kam eine andere Patientin aus dem Behandlungszimmer, erst auf dem Gang wurde Ihr mitgeteilt, dass Sie auf die Humangenetikerin warten soll. Alle konnten mithören. Anschließend wurde die Frau einfach Stehen gelassen, obwohl Sie sichtlich mitgenommen war, kümmerte sich mindestens 5min niemand um Sie. Bei der zweiten Patientin wurde analog verfahren, nur dass diese wenigstens nicht so lange warten mußte. Jetzt, nach über einer Stunde Wartezeit trotz Termin, waren wir an der Reihe. Während der Ultraschalluntersuchung erklärte Frau Dr.Minderer rein gar nichts. Als meine Frau sich traute und nachfragte, wie es aussieht, wurde Sie schroff zurechtgewiesen. Wir sollten an einem Tisch Platz nehmen und auf Frau Dr.Minderer warten. Frau Dr. Minderer überfuhr uns mit Messwerten und Begriffen, hob sich aber, vermutlich um die Spannung aufrecht zu erhalten das Ergebnis der Nackentransparenz bis zuletzt auf. Sie sagte nur obere Grenze, aber einen genauen Wert teillte sie erst auf nochmaliges Verlangen mit. (2,5 mm). Ohne uns die verschiedenen Werte zu erklären, fragte Sie nach den Ängsten meiner Frau und tat überhaupt nichts um auf diese einzugehen. Erst als ich keine Ruhe gab und Sie konkret ansprach teilte Sie uns mit, dass unser Risiko jetzt bei 1:93 liegt, was sehr schlecht sei. Aber gleichzeitig erklärte Sie mir, dass alle Werte im Normalbereich seinen und das Risiko um 0,5% vermindert sei, eben auf die 1:93, statt zuvor 1:60. Danach schickte Sie uns aus dem Behandlungszimmer ohne noch irgendwelche Fragen zuzulassen. Von einer Praxisangestellten wurde meine Frau nun zur Blutentnahme gebeten. Auch hier wurde uns nicht gesagt wofür die Blutuntersuchung dient. Wir bekamen nur eine lappidare Antwort, wir könnten am nächsten Tag anrufen und uns das Ergebnis mitteilen lassen. Mit einem sehr mulmigen Gefühl und total verunsichert verließen wir die Praxis. Natürlich habe ich am nächsten Tag angerufen. Die Dame am Telefon teilte mir mit, dass nach der biochemischen Untersuchung (Papp-A und ß-hCG) sei das Risiko 1:417, adjustiert 1:610. Eine weitere Erklärung gab es nicht, wir wurden auf den folgenden Bericht vertrößtet. Ich teilte diese Werte unserer Frauenärztin mit,die meine Meinung bestätigte, dass dies sehr gute Werte seien und unser Risiko 10mal geringer als vor der US sei. Froh und erleichtert gingen wir nun ins Wochenende. Als am Montag der Befund bei uns eintraf, riefen wir in der Praxis an, um uns die einzelnen Werte erklären zu lassen und uns über das für und wider einer invasiven Diagnostik beraten zu lassen. Frau Dr. Minderer meinte dass diese absolut notwendig sei, da unser Risiko bei 1:93 liegt. Als meine Frau sie auf die Biochemie-Werte ansprach ging Frau Dr. Minderer nicht auf diese ein, Sie sagte nur sie können es auch bleiben lassen, ein Kind mit Trisomie21 bekommen und die Schwangerschaft genießen. Es kam kein einziges freundliches oder aufbauendes Wort über die Lippen der Ärztin, eiskalt und emontionslos nahm Sie zur Kenntnis, dass meine Frau einem Nervenzusammenbruch erlitt. Als Schlußwort teilte sie uns nochmal mit, dass wir ja das behinderte Kind austragen können, dies sei nicht Ihr Problem. Wir haben uns nach Rücksprache mit unserer Frauenärztin und einer anderen Pränatalpraxis (welche beide bestätigten, dass unser Risiko nach der Kombination der beiden Untersuchungen bei ca. 1:600 liegt, was weit niedriger als das normale Altersrisiko meiner Frau sei entschieden die Praxis zu wechseln. Natürlich sei es aufgrund der Vorbelastung eventuell angeraten eine invasive Diagnostik durchzuführen,aber wir sollten erat einmal zur Ruhe kommen und uns dann in ein paar Tagen mit dem Leiter der anderen Pränatal-Praxis zusammensetzen. Wenn es soweit ist,werde ich mich wieder melden und unsere Entscheidung mitteilen. Aber ich möchte alle werdenden Mütter davor warnen, Ihre Untersuchung in der Pränatal-Medizin-München und dort vor allem bei Frau Dr. Minderer durchführen zu lassen. Ich bin kein Mediziner, daher darf ich über die fachliche Eignung nicht spekulieren, aber "menschlich" ist diese Praxis, vorallem Frau Dr. Minderer das absolut Letzte.







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  • Engel1979
    Superclubber (215 Posts)
    Kommentar vom 28.01.2009 14:06
    Hallo,
    ich bin 29 Jahre und in der 22.SSW! Es ist unser 1.Kind!
    Wir haben eine Nackenfaltenmessung machen lassen und letzte Woche haben wir eine Feindiagnostik-Ultraschall machen lassen.

    Bei mir ist das "Problem" das ich Epilepsi habe und Tabletten nehmen muss (Ergenyl Chrono)! Seid 1 1/2Jahren nehme ich aber mit Rücksprache des FA und meines Neurologen schon Folsäure 5mg/Tag, welches das Risiko auf eine Fehlbildung mindern soll!!!

    Die Nackenfaltenmessung wurde in der 14.SSW gemacht und wir hatten ein super Ergebniss! Da ich in der 16. SSW noch mal Blut abgenommen bekam, um den Wert eines möglichen offenen Rückens (welches das erhöhte Risiko bei meinen Tabletten ist) zu bestimmen, habe ich die Ergenisse alle zusammen bekommen und mußte somit etwas länger drauf warten. Aber die Werte sind spitze und mein Arzt sagte nur, es lohnt fast gar nicht darüber zu sprechen" ! :-)
    Wir waren natürlich sehr erleichert!
    Letzte Woche dann der "große Termin" zur Feindiagnostik (wurde auch von meiner KK gezahlt, wegen meiner Vorgeschichte)!
    Wir waren bei Dr. Jost in Esslingen und Er hat uns die ganze Zeit immer alles ganz genau erklärt, was Er grad untersucht, etc.! Und es ist alles OHNE BEFUND!!! :-)! Allso alles völlig normal und gut entwickelt!
    Den Termin haben wir relativ kurzfristig bekommen und Er hat auch den Befund innerhalb von 2 Tagen an meinen FA weitergeleitet. Haben uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt, genau wie bei meinen FA, Dr. Gienger aus Ostfildern, auch! Sie beandworten uns immer alle Fragen und Er nimmt sich immer Zeit für uns und unsere Fragen! Auch mit meinem Neurologen arbeitet Er gut zusammen! Wir sind froh so einen Erfahrenen FA gefunden zu haben! Er sagt immer für Ihn ist unser "Fall" auch etwas "besonderes", weil es das ja nicht täglich gibt :-)!
    Wir würden die Untersuchungen jederzeit wieder machen. Auch wenn ich keine Epilepsi hätte, würden wir eine Feindiagnostik machen lassen.

    Ich finde es schlimm, wenn es Ärzte, wie in München gibt, die einen noch mehr Angst machen und gar nicht auf einen eingehen. Solche Ärzte sollten man aus dem Verkehr ziehen!
    Antwort
  • Engel1979
    Superclubber (215 Posts)
    Kommentar vom 29.01.2009 08:54
    Hallo,
    ja, ich finde es auch sehr schade das die KK die Nackenfaltenmessung bei uns nicht gezahlt hat, bzw. das Sie die nicht immer und bei jedem zahlt!!!
    Die gehen halt lieber das Risiko ein das ein Behindertes Kind zur Welt kommt und die KK dann das ganze Leben zahlen muss. Naja! Wir haben es gemacht und waren sehr froh darüber! Alleine der Ultraschall war sehr, sehr schön. War der schönste bis jetzt, weil einfach alles noch auf´s Bild gepasst hat und ein tolles Erlebnis für mich und meinen Freund war.
    Hat aber 110,-EUR gekostet und die ganzen Blutuntersuchungen auch noch mal 110,-EUR!!! Aber das ewar es uns Wert!
    Wir werden bei meinem FA auch noch einen 3d/4d Live Ultraschall für 88,-EUR machen! Weiß aber gar nicht so genau wann der gemacht wird, muss mal nächstes mal fragen. Letztes mal beim Organultraschall hat Er nur gesagt es ist jetzt noch bissle früh für 3d, da sieht man es noch nicht ganz so gut. Da muss man noch bissle warten. Aber wir freuen uns schon drauf ;-)!

    Antwort
  • Johannes
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 29.01.2009 18:55
    Hallo Engel1979 und umbrella26, ich wünsche euch eine ereignislose Schwangerschaft. Es wäre schön gewesen wie Engel1979 eine/n warmherzige/n Arzt oder Ärztin zu haben. Zum Glück ist unsere FA ein wahrer Engel und hat uns wieder beruhigt. Am Mittwoch haben wir jetzt Dank Ihr einen Termin bei einer anderen Pränatal, dort bekommen wir unsere bisherigen Werte ausführlich erläutert. Drückt uns die Daumen.
    Antwort
  • Johannes
    Gelegenheitsclubber (3 Posts)
    Kommentar vom 22.02.2009 09:19
    Hallo, ich hatte ja bereits Ende Januar geschrieben. Wir hatten die letzten Wochen natürlich viele Ängste (Siehe meinen Bericht vom 28.01.09).

    Wir haben dann eine weitere Pränatalpraxis aufgesucht (Frau Dr. Tschürtz, München), die Leute dort waren alle freundlich, sehr nett und einfühlsam. Die Frau Dr. nahm sich viel Zeit und erklärte uns alles eingehend. Vor allem, sie beruhigte uns erst einmal, weil der Bluttest natürlich eine weitere Aussagekraft hat.

    Sie war auch der Meinung, dass wir keine Frauchtwassseruntersuchung machen müssen, verstand aber, dass wir aufgrund der von Frau Dr. Minderer geschürten Ängste auf Nummer sicher gehen wollten.

    letzte Woche war es dann soweit, unser "SOHN" hat keine "TRISOMIE" oder sonstige Auffälligkeiten, er entwickelt sich prächtig. Übrigens, er war schon ab der 13. Woche zu spüren (kleiner Treibauf) und seit eben dieser Woche haben wir bei jeder Untersuchung ein Ultraschallbild auf dem er an seinem Daumen lutscht.

    Allen eine problemlose und schöne Schwangerschaft
    Antwort
  • Mirka
    Powerclubber (82 Posts)
    Kommentar vom 22.02.2009 12:12
    also mir wurde am anfang der ss zu einer fruchtwasserutersuchung geraten, aufgrund von vielen fehlgeburten in der familie und trisomie.
    habe die untersuchung in der 18ssw im praenatalzentrum in hamburg durchführen lassen. hatte panische angst davor, aber zum glück ist alles gut verlaufen und es tat absolut garnicht weh. die ergebnisse hatte ich nach ca 10 tagen.
    Antwort
  • Lenavolley
    Gelegenheitsclubber (1 Post)
    Kommentar vom 13.03.2009 08:40
    Hallo!
    Ich bin schockiert von dem Bericht aus München! So etwas sollte nie passieren! Egal, wie hoch die Risiken sind!!!
    Ich bin froh, dass Sie letztendlich doch "menschliche" Ärzte und Einrichtungen gefunden haben.

    Ich selbst bin nicht schwanger, aber ich befasse mich zur Zeit mit dem Thema sehr intensiv.
    Was mich interessieren würde, ist: Wie hätten Sie reagiert, wenn die Ergebnisse eine hohe Wahrscheinlichkeit ergeben hätten, dass das Kind krank oder behindert zur Welt kommt?
    Antwort

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