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Ambulante Geburt

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  • fegermami
    Superclubber (360 Posts)
    Eintrag vom 14.08.2014 20:23
    Hallo liebe mitschwangeren,

    Ist bei mir zwar alles noch ein bisschen früh, aber mein Mann und ich haben schon ein wenig über die Geburt geplaudert.

    Ich habe bereits einen 2 jährigen Sohn und erwarten im Februar Nummer 2. Jetzt haben wir das Problem dass die Omas und Opas nicht grade in der nähe wohnen und ich , wenn die Geburt losgeht, erstmal schauen muss wo ich unseren großen "abstellen" kann, bis meine Mutter eintrifft. Jetzt war unser Gedanke, das wir ja, solange es keine Komplikationen gibt, ambulant entbinden können, damit der große sich in den ersten Tagen eben net vorkommt, dass er irgendwo abgeschoben wird. Unterstützung habe ich dann auf jeden fall von meinem Mann, meiner mum und evtl auch die zukünftige Taufpatin.

    Jetzt ist meine Frage, wer hat damit bereits Erfahrungen gemacht? Pro und contra?

    Ich Danke euch schonmal für eure antworten.
    Antwort
  • Mami_24
    Very Important Babyclubber (837 Posts)
    Kommentar vom 13.09.2014 20:51
    Ich bin auch beim dritten Kind (kam vor vier Wochen zur Welt) schnell Heim gegangen, nach zwölf Stunden. Habe gesagt ich entscheide das spontan, je nachdem wie es mir und dem Baby geht. Wir waren gleich beide fit und da ich mich einfach nicht wohl in Krankenhäusern fühle, habe ich mich schnell selbst entlassen. Mein Mann war ja auch da und die Hebamme kam gleich am nächsten Tag. Allerdings habe ich mich in den ersten Tagen auch übernommen, was ich nach ein paar Tagen gemerkt habe und dann auch nochmal zum Arzt musste... Gar nicht mal so mit Haushalt und Kindern, da mein Mann fast alles gemacht hat, aber im Bett hat mich auch nichts mehr gehalten und da muss man echt aufpassen, es heißt eben nicht umsonst WochenBETT. Also ich würde immer wieder gleich nach Hause gehen wenn alles gut ist, nur darauf achten dass ich mich dann auch genug schonen würde!

    LG
    Antwort
  • xenaka
    Very Important Babyclubber (998 Posts)
    Kommentar vom 14.09.2014 11:53
    Ich habe 3 Kinder, das erste war ein geplanter KS, die anderen 2 habe ich spontan und ambulant entbunden (bin jeweils nach 6 h heim. hatte aber auch 2 einfache und schnelle geburten.
    Ich fand es super und würde es wieder machen, vorausgesetzt der partner ist die woche nach der geburt zuhause und kann einem zur hand gehen mit den anderen kindern.

    Ich würde sowas immer spontan entscheiden, zum einen hängt es vom geburtsverlauf ab ob das kh dich überhupt gehen lässt (komplikationen etc.), zum anderen musst du das abhängig davon machen wie du dich nach der geburt fühlst.
    sieh es als option und schau ob es machbar ist, fest planen kannst du eh nix :)

    aber ist auf jeden fall ne super sache und tolle option, wenn man sich nach der geburt fit fühlt und es dem kind auch gut geht.

    lg san
    Antwort
  • Honigbine
    Juniorclubber (34 Posts)
    Kommentar vom 15.09.2014 10:26
    Hallo,

    ich finde eine ambulante Geburt auch ganz toll. Ich wollte das bei meiner zweiten Tochter auch auf jeden Fall. Das einzige "Problem" war, dass sie abends 19.30 Uhr geboren ist und wir dann Mitternacht hätten nach Hause gehen können (und das im Februar bei Minusgraden). Also bin ich dann doch noch bis zum nächsten Morgen geblieben, aber dann gleich nach Hause. Meine große Tochter (damals 3,5 Jahre) fand es auch toll, dass sie ihre kleine Schwester gleich zu Hause hatte. Uns ging es allen gut nach der Geburt, also warum nicht? Ich hatte auch eine sehr gute Hebamme (sie macht selber Hausgeburten und Geburtshausgeburten). Sie kam dann auch gleich am nächsten Tag vorbei (muss du aber besser vorher mit deiner absprechen). In unserem Krankenhaus sollte man auch gleich Bescheid sagen, wenn man kommt, ob man eine ambulante Entbindung möchte, weil die sich da wohl mit dem Papierkram etwas mehr beeilen müssen.

    Wegen der Kinderbetreuung zur Geburt: Wir hatten unsere Große mit in den Kreisssaal genommen. Der Plan war eigentlich, sie bei meinen Großeltern abzugeben, aber unser Baby hatte es sehr eilig, also war dafür keine Zeit mehr. Das war auch soweit kein Problem, nur sollte mein Mann halt mit ihr im Spielzimmer warten bis meine Großeltern da waren. Noch während sie sich ausgezogen haben, war unsere kleine Maus schon geboren. Also durfte die Große dann natürlich noch da bleiben und ihre Schwester auch gleich sehen. Das war natürlich ein Erlebnis für sie und ich denke auch, dass die beiden sich jetzt so super verstehen, liegt daran, dass sie nicht ausgeschlossen wurde.

    Zu Hause hatte mein Mann dann den ersten Monat mit Elternzeit und konnte mich sehr gut entlasten. Die Große ist auch wie immer in den Kindergarten gegangen, es sollte für sie ja auch ganz normal weitergehen. War alles super so und ich würde es auf jeden Fall wieder so machen (auch wenn wir jetzt kein drittes Kind geplant haben). Schon jetzt eine schöne Geburt, wünsche ich.

    LG Sabine
    Antwort

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