Themenbereich: Nachsorge

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Anonym

Frage vom 26.08.2001

Ich habe eine Frage an Sie. Ich habe zwar eine Nachsorgehebamme, aber irgendwie schafft die es nie terminlich wirklich vorbeizukommen. Bis jetzt war sie erst 6 mal da, obwohl ich am 19.07.2001 entbunden habe. Sie ist der Meinung, sie brauche persönlich nur vobeizukommen, wenn wirkliche Probleme auftreten. Da ich aber unser 2. Kind bekommen habe, sind aber wenige Fragen da.
Ich hatte die Hebamme auch schon zur Vorsorge und Akupunktur, wo die Termine oft verschoben wurden (teilweise auf bis zu einer Woche!), weil irgenwas dazwischen kam (meistens eine Geburt). Während meiner Geburt hat sie mich mehr oder weniger als Beleghebamme begleitet. ( sie hatte 3 Geburten gleichzeitig, schlechte Terminplanung?)Die letzte Stunde der Geburt hat sie mich nur andauernd betreut. Eine Geburt mit einer Beleghebamme hatte ich mir anders vorgestellt, sie hatte mich zwar dann gut angeleitet, aber trotzdem.
Nach einer Nacht im Krankenhaus bin ich dann nach Hause, ich hatte ja eine Hebamme und fühlte mich gut; auch unsere Kleine war fit.
Fast sämtliche Dinge, die ich brauchte, mußte ich bzw. mein Mann selber besorgen ( hat sie uns zwar erstattet), weil sie angeblich die Spülung für den Dammschnitt etc. nicht bekommen hat, auch Kompressen für den Nabel haben wir oft selber besorgt.
Telefonisch ist sie oft schlecht zu erreichen ( entweder Mailbox sprechen oder SMS schicken. Leider vergißt sie dann oft zu antworten oder ist sehr kurz angebunden.) Das ist doch nicht in Ordnung?! Oder ?
Zu folgender Frage konnte sie keine Antwort geben, außer noch ein Kind zu bekommen und zwar: Ich habe noch sehr viel Tee aus der Vorbereitungszeit und kann man den noch für etwas anderes verwenden?
1. Himbeerblättertee
2. Schwangerschafttee (aus gleichen Teilen Brennesselkraut, Johanniskraut, Melissenblätter, Himbeerblätter und Schafgarbenkraut), dieser mit Zitrone war gut für die Eisenwerte, auch hat dieser sich bei mir positiv auf die Verdauung ausgewirkt
3. Frauenmanteltee (für Rückbildung/bei Durchfall, sonst noch für etwas?)
Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus und merke hier noch an, die Hebamme bei unserem Großen war immer zu erreichen, oder hatte sich schnell gemeldet,leider ist diese keine Beleghebamme. Sie macht nur Hausgeburten. Diese hatte sogar mit mir

Anonym

Antwort vom 26.08.2001

-Es ist schade, dass Sie mit Ihre Hebamme nicht zufrieden waren. Leider kann dies immer wieder kommen. Meines Erachtens nach sollte man durchaus häufiger vorbeikommen und nach sehen, ob alles gut klappt und nicht nur kommen, wenn Probleme sind. Dabei ist es egal, ob es das erste oder das fünfte Kind ist. Bitte teilen Sie Ihrer Hebamme aber auch mit, dass Sie mit Ihr unzufrieden waren und was Sie gestört hat. Vielleicht kann sie sich dann bei der nächsten Frau besser darauf einstellen, wenn sie weiß, was die Frauen stört. Die Hausgeburtshebammen und Beleghebammen, die ich kenne, nehmen alle nur so viele Frauen an, wie sie gut bewältigen können und damit sie auch jeder Frau gerecht werden. Natürlich kann es mal vorkommen, dass mehrere Geburten an einem Tag sind - Geburten sind nicht auf bestimmte Zeiten festzulegen, vielleicht hatten Sie einfach nur Pech, an einem geburtenreichen Tag zu entbinden. Dennoch sind dies Sachen, die Sie Ihrer Hebamme sagen sollten. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich natürlich immer auch an uns wenden, eine persönlichere Beratung bekommen Sie aber sicherlich bei Ihrer Hebamme oder bei der "alten" Hebamme von Ihrem älteren Kind. Diese wird Ihnen sicherlich auch weiterhelfen.
Die Kräutertees können Sie natürlich auch für Ihr nächstes Kind aufbewahren, Sie können Sie aber auch in der Stillzeit trinken. Der Schwangerschaftstee ist auch in der Stillzeit zu trinken, beginnen Sie mit nur einer Tasse am Tag und steigern Sie die Menge langsam und zu sehen, ob Ihr Kind hierauf mit Verdauungsproblemen o.ä. reagiert. Das Brennnesselkraut regt die Nierenausscheidung an, Johanniskraut wirkt nervenstärkend und die Melissenblätter beruhigend - beides Eigenschaften die eine zweifache Mutter doppelt so nötig braucht. Das Schafgarbenkraut unterstützt die Blutgerinnung und die Himbeerblätter stärken und lockern die Muskel, vor allem im kleinen Becken. Der Frauenmanteltee wird auch zur Unterstützung der Hormonellen Umstellung getrunken, die Sie in der Stillzeit ebenso durchmachen, wie in der Schwangerschaft. Beachten Sie bitte, dass alle Kräutertees auch Heilmittel sind und durch die Muttermilch zum Kind gelangen können. Meines Erachtens nach spricht nichts dagegen diese Tees in der Schwangerschaft weiterzutrinken, fragen Sie aber zusätzlich auch Ihren Apotheker um Rat, ob eines der Kräuter in der Stillzeit nicht getrunken werden darf.

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