Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Schwangerschaftstest und Ringelröteln"

Anonym

Frage vom 10.05.2004

Ich habe zwei Fragen. Die erste betrifft Schwangerschaftstests. Nachdem ich ein paar Tage mit meiner Periode überfällig war, habe ich vor drei Tagen einen Schwangerschaftstest gemacht. Die Testlinie war nur ganz schwach zu sehen, der Beipackzettelt meint aber, daß dies trotzdem ein positives Ergebnis sei. Ein zweiter Test heute bei meiner Frauenärztin ergab ein ebenso schwaches Bild. Die Arzthelferinnen meinten daher, sie würden eher sagen, ich sei nicht schwanger. Was meinen Sie? Kann es sein, daß das Ergebnis beim Test ca. 2-drei Wochen nach einer Empfängnis noch immer so schwach ist? Oder müßte das Ergebnis nun schon richtig eindeutig sein? Das andere Problem betrifft Ringelröten, denn vorhin rief mich eine Freundin an, deren Sohn bereits den Ausschlag hat. In der Zeit, in der er ansteckend gewesen sein muß, waren meine Tochter und ich öfters mit den beiden zusammen. Ich war nun gerade auch nochmals bei meiner Ärztin zum Blutabnehmén, damit festgestellt werden kann, ob ich Ringelröteln bereits hatte oder nicht. Gesetzt den Fall aber, ich wäre noch nicht immun gegen diesen Virus, könnte sich mein Kind (falls ich tatsächlich schwanger sein sollte) bereits in einem solch frühen Stadium anstecken? Ist der Embryo überhaupt schon so weit, daß dies möglich wäre? Oder besteht die Gefahr eines Abortes auch deshalb, weil mein Körper wegen meiner Infektion reagiert? Da meine Tochter (1 Jahr) außerdem sicherlich eher in Gefahr war, sich via Tröpfchen-Infektion bei dem Jungen anzustecken und sie dann ja nun ab heute oder morgen ansteckend sein müßte - sollte ich auf Schmuserei mit ihr verzichten? Wie kann man überhaupt eine Tröpfcheninfektion verhindern? Mit bestem Dank und herzlichen Grüßen!

Anonym

Antwort vom 11.05.2004

Hallo, wenn Ihre FA davon ausgeht, dass der SS eher negativ sei, ist dies zu 99% sicher auch so. Allerdings könnte sie ja zur Sicherheit einen Ultraschall machen.
Ringelröteln können einen Hydrops fetalis führen. Wie oft dies vorkommt und in welcher SS habe ich leider nicht gefunden.
Für alle Fälle sollten Sie nicht mit Ihrer Tochter vom gleichen Teller/ Glas essen und trinken. Ihr Kinderarzt kann Ihnen sicher mehr Auskunft geben.

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