Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Beschwerden durch psychischen Stress?"

Anonym

Frage vom 31.08.2005

Ich bin in der 27 SSW. Seit ca. 3 Wochen zieht sich mein Bauch krampfartig, ab mittags zum abend hin immer stärker zusammen. Der Zustand des Zusammenziehens kommt immer häufiger und hält teilweise bis zu 30-40 sek. an. Es sind Schmerzen, die sogar bis in den Rücken ziehen. Kontrolluntersuchuchungen beim Frauenarzt egab jedoch keine Wehentätigkeit. Die Untersuchungen fanden jedoch immer morgens statt, wo ich keine Beschwerden hatte. lt. Arzt sind es keine Wehen.
In bin im Büro tätig, wo es sehr hektisch zu geht und ich seit Bekanntgabe meiner Schwangerschaft von meiner Vorgesetzten nicht mehr als Mitarbeiter ihres Teams behandelt werden. Dies blastet mich so extrem, daß meine Gedanken ständig um "diese" Situation kreisen und ich nachts sogar nicht mehr schlafen kann. Ist es denn möglich, daß der psychische Stress ausschlaggebend meiner Beschwerden sind?

Anonym

Antwort vom 31.08.2005

Hallo, Ihr Arzt hat Sie sicher vaginal untersucht. Hat sich an der Länge des Gebärmutterhalses, an der Konsistenz des Gewebes nichts geändert und der Muttermund nicht leicht geöffnet, sind die Beschwerden, die Sie haben nicht "muttermundwirksam" und werden somit nicht als Wehen bezeichnet. Natürlich kann sich psychischer Stress auf Ihr Wohlbefinden auswirken und kann auch zu solchen Beschwerden führen. Solche Beschwerden sind aber auch Frauen, die absolut keinen Streß haben bekannt. Solange sich die Beschwerden nicht als Wehen auf den Gebärmutterhals und Muttermund auswirken, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Vielleicht können Sie sich vor Ort von Ihrer Hebamme beraten lassen. Häufig kann man durch Tees, Akupunktur oder Entspannungsübungen die Beschwerden ein wenig lindern. Sollte Ihnen die Situation während der Arbeit zu viel werden, kann man auch immer mal eine "Krankschreibung“ in Erwägung ziehen. Einen schönen weiteren Verlauf, herzliche Grüße, Ina

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