Themenbereich: Schlafen

"woran liegt nächtliches Weinen?"

Anonym

Frage vom 12.10.2005

Meine Tochter (7 Monate) hat mit 8 Wochen durchgeschlafen. Leider hat sich dies mit 5 Monaten wieder geändert. Sie schläft grundsätzlich nur an der Brust ein (tagsüber und nachts), dann jedoch recht schnell und ich lege sie dann in ihr Bettchen im Schlafzimmer. Seit einer Woche fängt sie bis zu 2 mal pro nacht an zu weinen und wälzt sich hin und her, wird jedoch nicht wach- erst wenn wir versuchen sie zu beruhigen- dann will sie die brust... Sie trinkt auch jedesmal eine ganze Menge obwohl ich versuche abzustillen und alle Tagesmahlzeiten bereits ersetzt sind (Ich habe sehr viel Milch). Sie trinkt vor beiden Tagschläfchen sowie abends und nachts- was soll ich tun? Wie kann sie wieder durchschlafen? Ich möchte sie ungern schreien lassen, da sie sich dann richtig reinsteigert und sich gar nicht beruhigen lässt. Danke für euren Rat. Jana

Anonym

Antwort vom 12.10.2005

Hallo, da sie so unruhig schläft, verarbeitet sie entweder den erlebten Tag oder sie plagen die kommende Zähne. Die Kinder trösten sich an der Brust, fühlen sich geborgen, in Sicherheit, spüren die Liebe und den Trost.
Wenn Sie sagen, sie wird erst wach, wenn sie sie trösten, dann lassen sie sie doch einfach mal in ihrem Bett, ohne sie zu trösten- wenn sie Trost braucht, wird sie aufwachen.
Wenn diese aufregende oder schmerzhafte Zeit vorbei ist, wird sie wieder durchschlafen. Es wird immer Zeiten und Nächte geben, da träumen die Kinder oder haben Schmerzen und wollen zu den Eltern ins Bett- das geht in der Regel bis lange ins Kindergartenalter, dass Kinder nachts wach werden und bei den Eltern Trost suchen( irgendwann nicht mehr an der Brust), aber in diesem Ater ist es ja super praktisch, wenn man sie kurz andocken kann und die Kleinen sind in allen Bedürfnissen gestillt.
Wenn Sie sie unbedingt nachts nicht mehr stillen wollen, gibt es nur einen Weg, nämlich ihr die Brust zu verweigern. Da Ihre Tochter noch gestillt werden will, wird es automatisch zum Konflikt kommen. Es gibt hier keinen Kompromis- Sie wollen abstillen, das Kind will die Brust und versucht mit Geschrei und Protst seinen Willen durchzusetzen.
Leider gibt es keinen sanften Weg das Kind zu überzeugen- entweder stillen Sie weiter und das Kind bekommt seine Bedürfnisse/ Wunsch erfüllt oder Sie stillen ab, dann müssen Sie Ihren Wunsch durchsetzten.

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