Themenbereich: Gesundheit

"schlechtes Gewisen wegen Krankschreibung"

Anonym

Frage vom 13.03.2006

Hallo,

ich bin in der 21. SSW und hatte schon am Anfang der Schwangerschaft Schwierigkeiten wie z. B. Blutungen. Auf diese 2. Schwangerschaft habe ich lange gewartet und diese wurde mir auch erst mit Hilfe von Hormontabletten ermöglicht. Mein Frauenarzt hat mich aufgrund der oben genannten Problematik und wegen vorzeitiger Wehen krank geschrieben. Doch an manchen Tagen fühle ich mich gut und habe dann ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht arbeiten gehe. Ich muss noch dazu sagen, dass die erste Schwangerschaft genauso verlaufen ist, incl eines 3- wöchigen Krankenhausaufenthaltes und des Einlegens eines Ringes um den Muttermund. Der Gebärmutterhals hatte sich ebensfalls sehr verkürzt.
Ist mein schlechtes Gewissen berechtigt? Oder sollte ich auch weiterhin zu Hause bleiben, aufgrund der Vorgeschichte (der Arzt bekräftigt das)? Ich muss dazu sagen mein Arbeitstag mit Hin- und Rückfahrt zum Arbeitsplatz beträgt 11 Std.

vielen Dank für Ihre Meinung

Antwort vom 13.03.2006

Solange Ihr Arzt, der Sie schon seit Jahren kennt, es für gut hält, dass Sie zu Hause bleiben, sollten Sie das auch ohne schlechtes Gewissen tun! Es ist ja in Ihrem Sinne (und sicher auch im Sinne von Kollegen und Chef!), dass Ihr Baby gesund zur Welt kommt und dass Sie sich keinen unnötigen gefahren aussetzen. Sie brauchen sich deswegen nicht schuldig zu fühlen. Vielleicht freuen sich die Kollegen, wenn Sie einfach mal anrufen od. ein Kärtchen od. Päckchen schicken, dass es Ihnen gut tut, zu Hause zu sein, so dass sie merken, dass Ihnen der Job nicht egal ist. Alles Gute!

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