Themenbereich: Abstillen

"Ich möchte gerne abstillen - meine Tochter nicht..."

Anonym

Frage vom 09.04.2006

Seit Anna 5 Wochen alt ist arbeite ich wieder als Selbständige. Da sich mein Geschäft und die Wohnung im selben Haus befinden (und ich von meiner Mutter und Schwester unterstützt werde) konnte ich voll stillen. Jetzt habe ich allerdings den Punkt erreicht wo ich gerne abstillen möchte. Anna (inzwischen 8 Monate) weigert sich jedoch partout, aus der Flasche zu trinken. Ich habe verschiedene Sauger und Folgemilch-Sorten ausprobiert, habe sie aus der Tasse trinken lassen usw. - aber nichts funktioniert. Auch Milchbrei ißt sie nicht. Beikost ißt sie inzwischen schon 3 Monate lang, am liebsten Gläschen, vom Tisch mag sie auch nichts essen.
Wie kann ich sie überzeugen vom Fläschen überzeugen?

Anonym

Antwort vom 10.04.2006

Hallo, anscheinend ist Ihre Tochter noch nicht so weit wie Sie und es ist an Ihnen, sich doch noch etwas zu gedulden(weiter stillen) bzw. einen Kompromiss einzugehen(nur noch nachts/morgens stillen, da holt sie sich alle Milch und Flüssigkeit, die sie über Tag verweigert), oder sich durchzusetzen(Abstillen und einen Kampf angehen)... Das Durchsetzen geht nur, wenn Ihre Tochter gerade auch gesund und munter ist! Ein Milchbrei läßt sich auch sehr sehr dick anrühren, dann natürlich Wasser zum trinken anbieten, oder zusätzlich noch mit Obst(einem Obstgläschen) verfeinern. Haben Sie damit schon experimentiert? Grundsätzlich sollten Sie pro Woche nicht mehr als ein neues Nahrungsmittel einführen, solange Ihre Tochter es gut zu vertragen scheint. Bieten Sie persönlich ihr die Flasche an? Manchmal ist es wichtig, dass jemand anderes etwas Neues anbietet, (bei Ihnen riecht sie die Milch unter dem Pulli, weiss, dass es was Besseres gibt...). Ein schöner bunter Trinklernbecher kann auch Laune machen bei den Kleinen und eine gute Alternative bieten zum Fläschchen. Es gibt einfach Kinder, die nehmen partout kein Fläschchen. Geben Sie sich evtl. doch nochmal eine Frist, in der Ihre Tochter noch nichts muss, sondern darf- manchmal ist auch die Stimmung zu geladen, zu angespannt, der Druck zu groß, dass etwas Neues klappen soll. Viel Erfolg, wie Sie es auch angehen- und alles Gute,Barbara

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