Themenbereich: Schlafen

"Reaktion auf Trennung von der Mutter?"

Anonym

Frage vom 06.08.2006

Hallo,
mein Sohn ist jetzt 14 Wochen alt, und seit zwei Wochen muß ich leider wieder vollzeit arbeiten.
Ich gehe immer ziemlich früh (6.30 Uhr) zur Arbeit,stille ihn dann noch, und komme mittags zum stillen nach Hause. Ich kann dann ziemlich früh gegen 15 Uhr bis 15.30 Uhr meine Arbeit beenden. Vormittags bekommt mein Sohn ein Fläschchen von meinem Mann.
Seit fünf Tagen nimmt er jetzt vormittags das Fläschchen kaum mehr an, macht nur noch ganz kurz Mittagsschlaf, ist ziemlich quengelig bei meinem Mann, und vorallem kommt er nachts wieder alle zwei bis drei Stunden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass er manchmal gar nicht richtig Hunger hat.
Er nuckelt manchmal nur so fünf Minuten, und schläft dann wieder weiter. Allerdings ist es für mich äußerst ermüdend, da ich ja früh zur Arbeit muß, und dringend meinen Schlaf brauche.
Kann es sein, dass er so auf die Trennung reagiert?
Wie kann ich ihn, wieder dazubekommen, dass er nachts nur einmal gestillt wird? Er hatte schon einige Wochen nachts Pausen von 5-6 Stunden gemacht.
Übrigens trinkt er am Wochenende bei mir ohne Probleme sein Vormittagsfläschchen.

Anonym

Antwort vom 07.08.2006

Hallo, vielleicht kommen verschiedene Dinge zusammen: dass er das Fläschchen/seine Nahrung nicht von Ihnen persönlich bekommt; dass er einen Wachstumsschub hat; dass eine andere Stimmung herrscht(die genauso gut sein kann, aber halt anders ist), wenn Sie arbeiten sind. Ich hoffe, Ihr Mann kann geduldig sein und Sie machen sich nicht allzu viele Sorgen, es wird sicher wieder besser werden. Ist es machbar, dass Ihr Kind jeden Tag(auch am WE)das Fläschchen von Ihrem Mann bekommt, vielleicht schaukelt das das momentane Ungleichgewicht wieder etwas. Dass er nachts häufiger kommt, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass er über Tag das Fläschchen nicht gut trinkt. Vielleicht läßt er sich darauf ein, ab dem Nachmittag bis zum Abend häufiger gestillt zu werden, was die Nächte evtl. entlastet. Ansonsten: Geduld, Geduld,er ist noch so klein, es wird wieder besser werden! Alles Gute,Barbara

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