Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Antikörperbildung Anti E"

Anonym

Frage vom 16.09.2006

Liebe Hebammen. Ich bin jetzt zum dritten Mal schwanger. Die erste Schwangerschaft endete mit einer Fehlgeburt. In der zweiten (meine Tochter ist 17 Monate alt) bekam ich in der 6. SSW Blutungen. Es hat sich ein Hämatom an der Fruchthöhle gebildet. Ich bin jetzt in der 11. SSW. Nun sagt mir meine Ärztin, ich hätte bei der Geburt meiner Tochter Antikörper entwickelt. Wie ist das möglich? Ich hatte in den vorangegangen Antikörper Suchtests immer ein negativ. Nun habe ich ein positiv: Antikörper E Titer 1:1. Meine Ärztin hat leider nur mit Fachchinesisch geantwortet. Was bedeutet das genau für die Schwangerschaft und für das Kind? Ist es sehr gefährlich? Was hat es für Auswirkungen? Wo kann ich mich genauer erkundigen? Wer kann mir helfen? Vielen Dank

Antwort vom 17.09.2006

Hallo, wenn Sie einmal Antikörper gebildet haben, lässt sich das nicht wieder rückgängig machen. Ob die Antikörper überhaupt etwas ausmachen hängt davon ab, welche Blutgruppe Ihr Kind hat. Anti E macht aber weit weniger aus als Anti D. Vorbeugend wird nur gegen Anti D behandelt. Anti E kann dazu führen, dass Ihr Kind nach der Geburt verstärkte Gelbsucht entwickelt, muss aber auch nicht sein. Wichtig ist es Ihre Antikörperbildung zu wissen, wenn Sie eine Bluttransfusion erhalten müssen. Bitten Sie Ihre Ärztin Ihnen alles noch mal verständlich zu erklären. Sie können Sich auch noch mal mit einer hebamme vor Ort ausführlich besprechen.
Alles Gute, Monika

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