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"Welche Auswirkungen hat eine Retardierung?"

Anonym

Frage vom 20.12.2006

Ich bin jetzt in Woche 38+6, mein Kind befindet sich größenmäßig an der unteren Normgrenze (2500g). Nun war auch erstmals die Fruchtwassermenge an der unteren Grenze, also nicht ZU wenig, aber eben wenig. Der Kopfumfang ist normal (zuletzt ca. 32cm), es liegt in Schädellage, die Durchblutung ist jedesmal prima. Im Mutterpaß wurde jetzt jedoch aufgrund der Größenabweichung "Retardierung" notiert. Welche Auswirkungen kann das geringe Gewicht und die Fruchtwassermenge auf die Geburt und die spätere Entwicklung haben?

Antwort vom 21.12.2006

Wie Sie selber ganz richtig feststellen ist Ihr Baby im unteren "Normbereich", und nach meinem Ermessen deswegen nicht "retardiert", sondern einfach ein kleines Kind, das aber ja gut versorgt ist. Evtl. kann man bei der Geburt Gründe finden, warum es so klein geraten ist, zB eine kleine Plazenta, in den meisten Fällen kann man aber keinen Grund finden. Für die weitere Entwicklung kann das heißen, dass Sie v.a. in den ersten Lebenstagen drauf achten sollten, dass Ihr Baby nicht zu sehr abnimmt, also am besten viel bei sich am Körper haben und immer gleich anlegen, wenn es sucht od. saugt; das erklärt Ihnen dann aber Ihre Hebamme noch gnaz genau. Es ist nicht damit zurechnen, dass sich die "Retardierung" (die eigentlich ja gar keine ist!)längerfristig auf Ihr Kind auswirkt, mag sein, dass es länger ein "kleines" Kind bleibt im Vgl mit den Altersgenossen, aber Sie wissen, wie viele "große Menschen" von kleiner Statur sind/ waren! Alles Gute und schöne Weihnachten!

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