Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"In welcher Woche bin ich?"

Anonym

Frage vom 05.05.2007

Hallo,ich weiß gar nicht wie ich so richtig anfangen soll ich versuche es einfach und zwar, hatte in dem letztem jahr 2 Fehlgeburten die letzte am 11.3.2007 ohne ausschabung im Frühstadium da die SS nur am Blutwert festgestellt werden konnte nicht im Ultraschall...... danach hatte ich keine richtige periode mehr....... so dass ich am 16.04.einen SST machte der sofort positiv anzeigte....durch die FG wusste ich nicht ob ich mich wirklich freuen sollte am 18.4. war ich das erste mal beim meiner FÄ sie konnte da leider noch nicht feststellen sie hat nur was von einem gelbkörper gesprochen und falls ich schwanger sein würde,wäre ich höchstens 2. woche...... aus angst wegen einer eileiterschwangerschaft wollte ich mir noch eine andere meinung einholen und ging am 23.4. also 5 Tage später zu einer anderen Ärztin sie machte ultraschall und konnte dann die Fruchthöhle sehen aber noch winzig klein und sagte nach der fruchthöhle zu urteilen wäre ich in der 4. Woche irritiert mich alles die eine konnte 5 tage vorher noch gar nichts sehen und meinte wenn höchtens 2. woche und 5 tage später meint diese 4. woche. Mm 3.5.2007 hatte ich einen neuen termin die fruchthöhle war gewachsen jedoch konnte sie nur einen kleinen weissen punkt sehen. und meine eigentlich müsste mehr zu sehen sein ich sagte ihr nochmal das ich am 11.3 keine normale periode hatte sondern die FG nun meine frage kann man da überhaupt den genauen eisprung feststellen kann es nicht sein das sich durch die FG das alles verschiebt? mache mir nun grosse gedanken das diesmal wieder alles schief geht wie muss ich rechnen was die woche angeht wie weit ich bin und ab wann kann man wirklich was sehen.freue mich auf ihre antwort,sie würden mir sehr helfen mit besten dank im voraus

Antwort vom 05.05.2007

Hallo, normalerweise werden die Schwangerschaftswochen ab dem ersten Tag der letzten Periode gezählt, also ab einem Zeitpunkt an dem Sie noch gar nicht schwanger sind. Die Befruchtung findet ca. zwei Wochen vor der zu erwartenenden NÄCHSTEN Periode statt. Zum Zeitpunkt, wenn die periode eintreten sollte sind Sie also offiziell in der 4. Schwangerschaftswoche (bei 28-tägigem Zyklus) obwohl die Schwangerschaft erst zwei Wochen alt ist. Ich nehme an, dass der Unterschied sich aus der unterschiedlichen rechnung ergibt. Nach der Fehlgeburt lässt sich der Befruchtungstermin sicher nicht genau festlegen sondern erst im weiteren Verlauf durch die Messergebnisse ungefähr ermitteln. Insgesamt ist zu sagen, dass Sie sowohl bei der vorangegangenen Schwangerschaft als auch bei dieser im Prinzip viel zu früh beim Arzt sind. Zu frühe Untersuchungen verunsichern meist mehr, als das sie Klarheit bringen. Die erste Ultraschalluntersuchung nach den Mutterschaftsrichtlinien ist für die 9. Woche (nach letzter Periode) vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt sind normalerweise Fruchthöhle, Kind, Herzschlag und Größe erkennbar und gut zu beurteilen. Ein früherer Ultraschall kann bestätigen, dass sich das Ei in der Gebärmutter eingenistet hat und nicht im Eileiter. Mehr nicht. Es ist völlig normal, dass bei sehr frühen US "zu wenig" zu sehen ist. Wenn Sie sich selbst eine Gefallen tun wollen, dann verzichten Sie auf zu häufige frühe Untersuchungen. Die Bestätigung, die Sie sich so wünschen, können Sie nur in sich selbst finden und es gibt auch keine Möglichkeit der positiven Einflussnahme auf emdizinischem Wege. Ein Teil der schwangerschaften siedelt sich nicht roichtig an, oder entwickelt sich nicht richtig. Das ist ganz normal und meistens ist dann nur eine verspätete Periode zu beobachten. So war es bei Ihrer letzten Schwangerschaft, die Sie als Fehlgeburt erlebt haben, weil Sie schon die Bestätigung durch den Nachweis von Schwangerschaftshormon im Blut hatten. Bei dieser Schwangerschaft kann es völlig anders sein. Einer ganz normalen Schwangerschaft und einem gesunden Kind steht jedenfalls nichts entgegen. Für den Moment ist "gute Hoffnung" das Beste, was Sie für ein Gelingen beitragen können. Ich wünsch Ihnen alles Gute, Monika

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