Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Verkürzter Gebärmutterhals?"

Anonym

Frage vom 15.04.2008

Ich bin in der 21.SSW. Bei meinem 1. Kind (jetzt erst 11 Monate) lag ich ab der 34. Woche wegen vorzeitiger Wehentätigkeit und Cervixinsuffizienz von 2,1cm im Krankenhaus, z.T. am Partusisten-Tropf.
Jetzt kontrolliert mein FA regelmäßig die Cervixlänge. Vor 2 Wochen lag sie noch bei 5,6 und heute bei 4,1cm. Bis 4cm ist es soweit ich weiß normal. Aber ist diese starke Verkürzung innerhalb von 2 Wochen auch normal? Zumal ich das Gefühl habe, das Baby drückt sehr stark nach unten, vor allem beim Gehen und Heben.

Antwort vom 16.04.2008

Die Verkürzung der Zervix mit zunehmender Größe des Kindes ist normal. Je größer die Gebärmutter wird, desto kürzer wird der "Hals", das können Sie sich ähnlich vorstellen, wie wenn Sie einen Luftballon aufblasen. Die Länge von 4,... cm ist völlig in Ordnung, ansonsten hätte Ihr FA bei Ihrer Vorgeschichte auch sofort Maßnahmen ergriffen. Trotzdem sollten Sie das Heben wenn möglich vermeiden - schwierig mit Keinkind, ich weiß! Vielleicht gibt es Möglichkeiten, Ihnen Arbeiten zu erleichtern, zB Wickeln nicht auf dem Wickeltisch sondern auf dem Bett, auf das Ihr Kind selbst klettern kann. Überprüfen Sie Ihr Alltagsgeschaäft daraufhin und lassen Sie sich wo möglich schwere Arbeiten abnehmen, vor allem, wenn Sie den Druck Ihres Babys nach unten spüren, sollten Sie kürzer treten. Sollte sich das Problem verstärken und wieder die Gefahr einer Zervixinsuffizienz auftreten, kann Ihr FA Ihnen eine Haushaltshilfe verordnen, auch für kürzere Zeit od stundenweise zu Ihrer Entlastung. Alles Gute für Sie!!!

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