Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Unsicher nach Feindiagnostik"

Anonym

Frage vom 01.11.2008

liebes hebammenteam,
ich bin in der 22.ssw und hatte vor einigen tagen einen termin zum feinultraschall. es ist meine zweite schwangerschaft, die erste endete mit einem akuten hellp in der 28.ssw.
leider ist die gebärmutter nicht optimal durchblutet. was der diagnostiker als hellp-anzeichen wertet. ich nehme bereits ass seit der 10.ssw ein. was kann ich noch tun, um die durchblutung zu verbessern?
zudem wurde eien singuläre nabelschnurarterie festgestellt. muss ich dadurch mit weiteren einschränken in der versorgung des babys rechnen?
vielen dank für eine antwort!

Antwort vom 02.11.2008

Zur Verbesserung der Durchblutung bzw Optimierung der Versorgung Ihres Babys sollten Sie auf jeden Fall für ausgewogene Ernährung, Entspannung und ausreichende Sauerstoffzufuhr (frische Luft und entspannende Atemübungen) sorgen. Auf der Webseite der Gestose-Frauen e V (http://www.gestose-frauen.de/) finden Sie Ernährungstipps dazu, oder auch im Büchlein "Essen für Zwei" von Inge Kelm-Kahl.
Die singuläre Nabelschnurarterie wird sicherlich weitere Untersuchungen nach sich ziehen, denn gleichzeitig und aus den gleichen embryonalen Zellen wie die Nabelschnurgefäße wird das kindliche Herz-Kreislaufsystem angelegt. Wenn eine Auffälligkeit der Nabelschnuranlage vorhanden ist, ist es möglich, dass es weitere Auffälligkeiten wie z B Herzfehler beim Baby gibt. Sprechen Sie Ihren FA darauf an, ob und welche weiteren Untersuchungen er empfiehlt. Fragen Sie ihm ruhig ein "Loch in den Bauch" - lassen Sie sich die Untersuchungsergebnisse genau erklären. Alles Gute!!

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