Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Angst wegen Vorstellung in der Geburtsklinik zur Geburtsplanung"

Anonym

Frage vom 17.02.2011

Hallo liebes Hebammenteam,

ich war gestern bei meiner Schwangerschaftsvorsorge (36. Woche) und der Arzt hat eine fetale Hyperperistaltik festgestellt. Und da auch der Verdacht auf Makrosomie besteht, mir eine Überweisung zur Geburtsplanung für die Klinik mitgegeben.
Muss ich mir jetzt Sorgen machen?
Ich habe mich zweimal wg. Schwangerschaftsdiabetes testen lassen und auch eine Woche alle Werte dokumentiert. Ich lag unter den kritischen Zuckerwerten und habe keine Diabetes.
Das Wort Hyperperistaltik bereitet mir Kopfzerbrechen. Ist das schlimm??
Da ich noch über eine Woche auf die Untersuchung in der Klinik warten muss, bin ich sehr nervös und ängstlich.

Vielleicht können Sie mir schon etwas weiterhelfen. Vielen Dank und mit lieben Grüßen

Antwort vom 17.02.2011

Hallo,
Hyperperistaltik würde ich als vermehrte Darmtätigkeit interpretieren . Ich kann mir vorstellen, dass es eher um den Verdacht der Makrosomie geht, was bedeutet, dass der Arzt vermutet, dass das Kind etwas größer ist, als andere Kinder in dieser SSW. Ich denke, er wünscht eine Überprüfung seiner Messwerte und mehr nicht. Aus dem was Sie schreiben geht nichts hervor, was eine Gefährdung des Kindes nahelegt. Bitte fragen Sie im Falle einer weiteren Verunsicherung unbedingt auch den Arzt was das genau bedeutet und wieso ihn das zu einer Vorstellung in der Geburtsklinik veranlasst. Dann sitzen Sie nicht mit Sorgen zu Hause. Wenn Ihr Partner es einrichten kann, dann würde ich ihn zu dem Gespräch in die klinik mitnehmen, Sie werden sicher sehr aufgeregt sein und er wird Ihnen gut tun und auch darauf achten können, dass Sie all Ihre Fragen wirklich beantwortet bekommen. Meines Erachtens nach brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. LG Judith

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