Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Was ist bei einer singulären Nabelschnurarterie zu erwarten?"

Anonym

Frage vom 30.11.2011

Hallo,

ich habe gestern beim Frauenarzt gesagt bekommen, dass mein Baby von einer singuläre Nabelschnuraterie versorgt wird und ich muss zur weiteren Diagnostik in die Uniklinik.

Nun bin ich sehr verunsichert. Es ist unser 4. Kind und soll nun endlich ein Mädchen werden, ich bin in der 27. SSW. Jetzt habe ich erstmal für alle zwei Wochen Termine beim Frauenarzt wegen Doppler-Untersuchung. Aber ich habe tierische Angst, dass evtl. nicht rechtzeitig bemerkt wird, dass das Kind evtl. untervesorgt wird und ich das Kind dadurch verlieren könnte. Ich weiß nicht, wie ich mit diesen Gefühlen umgehen soll. Außerdem frage ich mich, ob deswegen das Kind früher auf die Welt geholt wird? Wie sieht allgemein so ein Verlauf aus? Ich habe versucht mich schlau zu googlen, aber das hat mich noch viel mehr verunsichert und beängstigt. Reicht eine zweiwöchige Kontrolle völlig aus, oder sollte doch engmaschiger untersucht werden?

Ich hoffe, Sie können mir etwas die Angst nehmen, die mich seit gestern nicht mehr richtig zur Ruhe kommen lässt.

Vielen Dank!

Antwort vom 30.11.2011

Hallo, die genauen Möglichkeiten der Diagnostik sind in manchen Fällen von Vorteil, in anderen Verunsichern sie ohne dass es Möglichkeiten gibt eine Konsequenz aus den Erkenntnissen zu ziehen. Eine singuläre Nabelschnurarterie wurde früher erst nach der Geburt festgestellt und in den allermeisten Fällen ist auch heute noch eine ganz normale Schwangerschaft mit einem gesunden Baby zu erwarten. Die frühe Diagnostik zieht weitere Untersuchungen nach sich. Sollte zusätzlich nichts weiter gefunden werden als eben die singuläre Arterie, dann kann eine normale Geburt abgewartet werden und außer den normalen Untersuchungen nach der Geburt ist nichts weiter notwendig. Versuchen Sie sich auf das Positive zu konzentrieren und das was JETZT definitiv feststeht. Alles Denken über die Situation hinaus, verunsichert und hilft Ihnen auch nicht weiter. Die singuläre Arterie alleine ist jedenfalls kein Grund zur Besorgnis, da das Baby die Nabelschnur nach der Geburt nicht mehr braucht und es auch mit einer Arterie versorgt werden kann bis dahin.
Engmaschigere Untersuchungen sind nicht notwendig. Sie können sich zusätzlich zu den ärztlichen Kontrollen von einer Hebamme betreuen lassen, mit der Sie Ihre Ängste und Sorgen in Ruhe besprechen können. Die Kosten dafür werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.
Ihnen und Ihrer Familie alles Gute, Monika

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