Themenbereich: Geburt allgemein

"Wehenmittel zur Unterstützung der Plazentageburt?"

Anonym

Frage vom 31.08.2013

Hallo, ich habe vor kurzem mein 3. Kind zur Welt gebracht. Alle Geburten waren spontan und von kurzer Dauer (1. 4 Std., 2. 1,5 Std., 3. 2 Std.). Bei der letzten Geburt ging jedoch schwer der Mutterkuchen ab und die Gebärmutter zog sich nicht schnell genug zusammen und war somit mit höhrem Blutverlust verbunden. Meine Angst bei einer weiteren Geburt ist, dass sich die Gebärmutter wieder so spät zusammen zieht und ich mit einem noch höheren Blutverlust zu kämpfen habe und es gefährlich werden könnte. Könnte man den Wunsch äußern, dass man gleich von Beginn an Oxytocin bekommt dass sich der Mutterkuchen/Gebärmutter schnelller löst bzw. zusammen zieht? Bzw. gibt es Schüssler Salze die dies unterstützen? Stimmt es: je mehr Geburten, desto ausgeleiherter die Gebärmutter?
LG

Antwort vom 02.09.2013

Hallo,
bei einer weiteren anstehenden Geburt würde ich den Wunsch mit dem Wehentropf mit der Klinik vorab besprechen und dann hören, was die Ihnen empfehlen. Von Beginn an Wehenmittel zu geben ist unsinnig wenn Sie gute eigene Wehen haben, evt. kann es sinnvoll sein, die Nachgeburtsphase mit Wehenmitteln zu unterstützen. Die Gebärmutter leiert nicht aus! Sie ist aber vorgedehnt und je nachdem wieviel Ihre Kinder wogen, dehnt sie sich bei jedem Kind etwas mehr. Manchmal löst sich ein Mutterkuchen einfach nicht gut, manchmal waren auch die Geburtshelfer zu ungeduldig und haben das Problem erst geschaffen. Es ist sicher gut, dass beim nächsten Kind vorzubesprechen, aber es kann dann auch wieder ganz anderst sein. Vorbeugend können Sie nichts tun, auch nicht mit Schüsslersalzen. LG Judith

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