Themenbereich: Beginn der Beikost

"reicht das Obstgläschen?"

Mum2013
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Frage vom 28.04.2014

Hallo,

unser Sohn ist fast 7 Monate alt und isst sowohl mittags schon Gemüsebrei, als auch seinen Abendbrei.
Wir würden nun gerne nachmittags das Obstgläschen einführen und eine weitere Milchmahlzeit ersetzten. Allerdings finde ich es schwierig, wenn er mittags gegen 13 Uhr Gemüse bekommt, da leider im längsten Fall 2 Std satt ist und quasi ohne eine Milch mit ein paar Löffeln Obst bis 18 Uhr aushalten muss bis er seinen Grießbrei bekommt?
Biete ich ihm dann immer wieder Obst an über den Nachmittag bis er es schafft bis 18 Uhr? Für Hirsekringel oder ähnliches ist er doch noch viel zu klein?!

Danke schon mal für eure Antwort.

Antwort vom 01.05.2014

Hallo!
In erster Linie gibt es keinen Grund, die Milchmahlzeiten Ihres Sohnes im rasanten Tempo zu ersetzen mit seinen erst knapp sieben Monaten; d.h., Sie müssen sich dahingehend keinen Streß machen. Gleichzeitig sollten Sie die Essenszeiten so gestalten, dass diese zu Ihrem Kind und Ihren familiären Abläufen passt. Das bedeutet wiederrum, dass ein Kind nicht zwangsläufig immer um ein und dieselbe Tageszeit essen muss (geschweige denn Hunger hat). Gleichzeitig haben Sie völlig recht: ein Obstgläschen reicht bei weitem nicht aus mit seinem Kaloriengehalt, um Ihren Sohn ohne Milch über den Nachmittag zu bringen. Deshalb werden auch meistens Getreide-Obst-Breie angeboten. Dieser Brei sorgt für die nötigen Kalorien und eine gute Zusammenstellung von Nährstoffen. Das Getreide hat Kohlenhydrate und Proteine sowie Eisen, das mit dem Vitamin C aus dem Obst gut aufgenommen wird. Die Fettzufuhr sollte wie bei den anderen Breien durch Beigabe von Öl oder z.B. Mandelmus erfolgen. Das erhöht damit auch die nötige Kalorienzufuhr und nährt Ihren Sohn länger als nur das reine Obstmus. Je nachdem, wie das Greif-, Schluck- und Kauvermögen Ihres Sohnes ist!, kann er Getreide in gebackener Form angeboten bekommen (Zwieback, Brot etc.) oder auch anderes "finger-food"; zu Beginn sind das allerdings Mengen, die fast immer noch Stillen nach Bedarf oder PreNahrung dazu bedürfen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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