Themenbereich: Gesundheit

"Analthrombose 36. SSW"

Anonym

Frage vom 19.03.2015

Liebes Hebammenteam,

ich leide seit meiner Fehlgeburt an Analthrombosen und habe nun wieder einen festen Knoten entdeckt. Ich bin momentan in der 36ssw. Früher hat mir Hebathromb 60000 gut geholfen. Kann ich die Creme auch während der SS auf den Analbereich aufbringen? Ich bin nur etwas verwirrt, weil im Beipackzettel steht "nicht auf Schliemhäute anbringen" und das kann ja dann mal schnell passieren (sowohl vaginal als auch im Darmbereich). Zudem würde mich interessieren, ob ich mir Gedanken wegen der Spontangeburt machen muss. Sind Analthrombosen ein Risiko?
ich würde mich sehr über eine Antwort freuen,

Steffi

Antwort vom 22.03.2015

Hallo, bei einem äußerlichen Einsatz von Heparin wie in Hepathromb enthalten, ist erst bei sehr hohen Dosen mit einer erhöhten Blutungsgefahr bei der Geburt zu rechnen. Die Salbe entspricht nicht einer solch hohen Dosis und eine Anwendung wäre möglich. Ein direktes Aufbringen auf Schleimhäute sollte nicht vorgenommen werden, aber wenn Sie den Analbereich eincremen und eine minimale Menge z.B. zum Dammbereich gelangt, ist nicht mit Problemen zu rechnen. Normalerweise steht bei einer Analthrombose einer Spontangeburt nichts im Wege. Lassen Sie den Bereich dennoch von Ihrem FA anschauen um seine Einschätzung zu erhalten. In seltenen Fällen wird bei sehr akuten Formen zum Kaiserschnitt geraten.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Olivia Heiss, Hebamme

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