Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Schwangerschaft eher durch Clomifen?"

Anonym

Frage vom 12.05.2005

Hallo liebes Hebammen-Team,

Seit ca. einem Jahr habe ich abgestillt und versuche seitdem wieder schwanger zu werden.
Dies hat sich jedoch schon bei meinem ersten Kind als sehr schwierig gestaltet: Ein Jahr nach Absetzen der Pille habe ich meinen Frauenarzt aufgesucht, als es mit einer Schwangerschaft nicht klappte. Es wurden zu hohe Prolaktinwerte diagnostiziert, die mit Bromocriptin 2,5 behandelt wurden. Als sich nach einem weiteren Jahr Wartezeit noch keine Schwangerschaft eingestellt hatte und auch bei meinem Mann eine Untersuchung „ergebnislos“ blieb habe ich eine Bauchspiegelung durchführen lassen. Diagnose: Linker Eileiter nicht durchgängig. Mein Frauenarzt hat mich daraufhin mit Clomifen behandelt. Ergebnis: Eileiterschwangerschaft links. Nach einer weiteren Behandlung mit Clomifen und erneuter Schwangerschaft wurde mir in der 10. SSW mitgeteilt das Kind habe sich nicht richtig entwickelt. Nach dem dritten Anlauf unter Behandlung mit Clomifen habe ich endlich ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Ich habe nun einen erneuten Kinderwunsch. Mein bisheriger Frauenarzt hat seine Praxis altershalber aufgegeben und seine Nachfolgerin will mich nun nicht mehr mit Clomifen behandeln. Meine Hormone wurden gecheckt und es sei alles o.k. – mit einer Schwangerschaft müsse es auch so klappen – so die Aussage. Da ich es nun mittlerweile wieder seit einem Jahr versuche und sich noch nichts getan hat zweifle ich an dieser Aussage, zumal es schon beim ersten Kind so problematisch war. Wie sehen Sie meine Chancen bzw. was raten Sie mir ?

Anonym

Antwort vom 13.05.2005

Hallo, falls Sie das noch nicht machen sollten, würde ich Ihnen empfehlen einige Monate Ihren Zyklus zu "beobachten". Mittels Temperaturmessung, Schleimbeobachtung, den "Mittelschmerz" probieren zu fühlen und evtl. mit einem "Verhütungscomputer" die fruchtbaren Tage feststellen. Außerdem würde ich mir bei Ihrer Vorgeschichte und Ihrem Kinderwunsch die Meinung eines zweiten Arztes einholen. So haben Sie vielleicht eine bessere Möglichkeit die Situation einzuschätzen und zu beeinflussen. Alles Gute, Ina

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