Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Kann man eine Fehlegeburt verhindern?"

Anonym

Frage vom 16.08.2005

Ich bin in der 16. SSW - und habe Bedenken - vor 6 Jahren wurde bei mir eine Konisation durchgeführt. Mein Muttermund ist um 1,5 cm kürzer als der angegebene Standard von 4 cm. Mir wurde Ruhe "verschrieben" und mein Arzt will erst einmal nichts weiter unternehmen - er will versuchen alles ohne OP (Nähen, Ring) über die Reihe zu bekommen. Wie bemerke ich, dass doch eine evtl. Fehlgeburt ins Haus steht (könnte man es verhindern?) und ist es richtig, dass ich mit einer natürlichen Geburt gar nicht rechnen brauch (in dem Fall Kaiserschnitt) da der Muttermund zu stark verkürzt ist? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen - liebe Grüße

Antwort vom 16.08.2005

Wenn eine Konisation durchgeführt wurde, ist mit der Verkürzung des Gebärmutterhalses in der Schw. zu rechnen, wie es bei Ihnen ja auch eingetreten ist. Ich kann mich dem abwartenden Haltung Ihres FA völlig anschließen, es gibt keinen Grund, im Moment etwas anderes als Schonung zu verordnen. Ein Eingriff zur Unzeit könnt bei aller guter Absicht erst recht Störungen hervorrufen. Ihr FA wird Sie sicherlich entsprechend überwachen, dass ein weiteres Verkürzen des Gebärmutterhalses bemerkt würde. Sollten Sie Wehen/ Schmwerzen spüren, sollten Sie nicht zu lange zu warten sondern sich mit Ihrem FA in Verbindung setzen. Zu Ihrer Frage bzgl. Kaiserschnitt: Evtl kann es in Folge der K. Störungen bei der MM-Eröffnung geben, das kann aber erst unter Weheneinfluss beurteilt und festgestellt werden. Deswegen ist die Konisation nicht von vornherein eine Indikation für einen Kaiserschnitt, Ihr Baby kann vermutlich auf ganz normalem Wege zur Welt kommen.

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